50. Jahre induktiver Näherungsschalter Blick auf Stand der Automatisierung

Redakteur: Frank Jablonski

Vor genau 50 Jahren wurde auf Anforderung der BASF eine bahnbrechende Entwicklung in der elektrischen Automatisierung angestoßen. Zunächst als Lösung in einem eigensicheren Stromkreis gedacht, ist der induktive Näherungsschalter mittlerweile Massenprodukt der Prozessautomation und Fabrikautomation.

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„Ein bisschen stolz dürfen wir schon sein, wenn man die Historie der Automatisierungsbranche betrachtet – immerhin haben wir mit dem induktiven Näherungsschalter quasi die industrielle Automatisierung eingeläutet.“ Mit diesen Worten eröffnet der Vorsitzende der Geschäftsführung von Pepperl und Fuchs, Dr. Gunther Kegel, die Fachpressekonferenz und damit die Feierlichkeiten anlässlich des 50. Jahrestages des Näherungsschalters. Und dass die Verantwortlichen etwas mehr als nur „ein bisschen“ stolz sind auf diese wirtschaftlich immer noch sehr wichtige Erfindung, lassen die Aktivitäten rund um das Jubiläum schließen: Vorträge, Ansprachen, Führungen und Produktpräsentationen sowie ein großes Fest für alle Mitarbeiter zeigen es deutlich.

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Bevor Kegel in seiner Begrüßung detaillierter auf die Technik der Näherungsschalter und anderer Komponenten der Automatisierungstechnik zu sprechen kommt (siehe Beitrag von Dr. Peter Adolphs), bricht er eine Lanze für den Standort Deutschland und Mannheim: „Wichtige Kunden wohnen praktisch in der Nachbarschaft. Und eine im weltweiten Vergleich hervorragende Ausbildung der Ingenieure und die Denkweise, nicht nur das zwingend notwendige, sondern auch das technisch Anspruchsvolle zu realisieren, sorgen nach wie vor für einen deutlichen Exportüberschuss.“ Selbst aus den starken südostasiatischen Ländern käme eine große Nachfrage beispielsweise nach den gefeierten Näherungsschaltern. So liegt der Wert der importierten Automatisierungsprodukte laut ZVEI im Jahr 2007 bei 13,7 Milliarden Euro, etwa halb so groß wie der Wert der Produkte, die ausgeführt worden sind (25,7 Milliarden Euro).

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