Newsticker November: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Stimmung in rheinland-pfälzischer Chemieindustrie trübt sich ein

Seite: 2/20

Firmen zum Thema

26.11.2021

Mainz (dpa) *13:43 Uhr – Biontech untersucht Corona-Variante – Ergebnisse binnen zwei Wochen

Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech schaut sich die im südlichen Afrika festgestellte neue Variante des Coronavirus in Tests an und rechnet spätestens in zwei Wochen mit Erkenntnissen. Die Variante unterscheide sich deutlich von bisher beobachteten Varianten, da sie zusätzliche Mutationen am Spike-Protein habe. Die Daten aus nun laufenden Labortests würden Aufschluss geben, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich werde, wenn sich diese Variante international verbreite.

Biontech teilte weiter mit, gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer habe man schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern. Dafür seien klinische Studien mit «variantenspezifischen Impfstoffen» gestartet worden, um Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit zu erheben. Diese könnten im Fall einer Anpassung bei den Behörden als Musterdaten vorgelegt werden. Als Escape-Variante bezeichnet man eine Virusvariante, die sich der Wirkung der derzeit verfügbaren Impfstoffe entzieht.

Basel (dpa) *17:12 Uhr – Roche-Aktionäre segnen Rückkauf von Novartis-Anteil ab

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat für den geplanten Rückkauf eigener Aktien vom heimischen Konkurrenzen Novartis freie Bahn. Die Aktionäre stimmten dem Vorhaben am Freitag bei einer außerordentlichen Hauptversammlung zu, wie Roche mitteilte. Entsprechend wird Roche von Novartis 53,3 Millionen Inhaberaktien zurückkaufen. Wie die beiden Konzerne Anfang November mitgeteilt hatten, lässt sich das Roche rund 19 Milliarden Franken (18,2 Mrd Euro) kosten.

(ID:47767194)