Suchen

Neuer Forschungsbetrieb Bionorica erweitert Forschungsbetrieb in Österreich

| Redakteur: Gabriele Ilg

Die Bionorica SE aus Neumarkt/Oberpfalz, auf die Erforschung und Entwicklung von pflanzlichen Medikamenten spezialisiert, setzt auf den Forschungsstandort Österreich: Rund vier Millionen Euro investiert das oberpfälzische Familienunternehmen jährlich in den Standort Innsbruck. In den nächsten zwei Jahren kommen noch insgesamt 750 000 Euro für den Bau eines weltweit einzigartigen Analytiklabors hinzu.

Firmen zum Thema

Prof. Dr. Michael A. Popp, Vorstandsvorsitzender der Bionorica SE (Bild: Bionorica)
Prof. Dr. Michael A. Popp, Vorstandsvorsitzender der Bionorica SE (Bild: Bionorica)

Wien, Innsbruck/Österreich – Um seine Position auf dem Weltmarkt zu stärken, investiert Bionorica jährlich vier Millionen Euro in den Standort Innsbruck und vergrößert kontinuierlich die Forschungseinrichtungen. Bereits im Jahr 2008 erfolgte eine räumliche und technische Erweiterung der Laborfläche. Anschließend wurde das Personal um hoch qualifizierte Mitarbeiter aufgestockt und Bionorica research als Ausbildungsstätte für Chemielabortechniker etabliert.

Weltweit einzigartiges Analytik-Labor

Jetzt soll Bionorica research mit derzeit zehn Mitarbeitern um ein so genanntes GLP (Good Laboratory Practice) Labor erweitert werden. Das in dieser Form – laut Aussage von Bionorica – weltweit einzigartige Forschungslabor befasst sich mit der Analytik im Rahmen der Phytopharmaka-Entwicklung. In den Bau des Labors und die Einstellung neuer Mitarbeiter investiert Bionorica in den nächsten zwei Jahren zusätzlich 750 000 Euro.

Forschung durch staatliche Förderung

Dass sich Bionorica mit seinen F&E-Tätigkeiten in Tirol niedergelassen hat, ist nicht nur der persönlichen Verbundenheit des Vorstandsvorsitzenden Michael Popp mit dem Standort Innsbruck zu verdanken. Durch seine Promotion am Innsbrucker Institut für Analytische Chemie und Radiochemie kennt er die Wissenschaftslandschaft sehr gut. Auch kooperiert Bionorica schon seit Jahrzehnten erfolgreich mit der Botanik, Pharmakognosie und Pharmakologie in Innsbruck. Darüber hinaus schätzt Popp die wirtschaftlichen „Schmankerl“ des Forschungsstandorts. Österreich bietet forschungsintensiven Unternehmen eine hervorragende Forschungsförderung und attraktive steuerliche Rahmenbedingungen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 22170130)