Waschmittel Biochip steuert die Enzymproduktion

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Forscher des Waschmittelherstellers Henkel, haben gemeinsam mit Wissenschaftler von Sandoz, der Unis Greifswald und Göttingen eine neuen Biochip entwicklt. Der bereits als Prototyp

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Forscher des Waschmittelherstellers Henkel, haben gemeinsam mit Wissenschaftler von Sandoz, der Unis Greifswald und Göttingen eine neuen Biochip entwicklt. Der bereits als Prototyp existierende Chip überwacht die Enzymherstellung bei der Waschmittelproduktion und soll demnächst industriell eingesetzt worden.

Basis der Entwicklung ist die Identifikation prozesskritischer Gene und deren Aktivitäten. Schon während des Prozesses kann der Biochip Schwankungen entgegensteuern und dadurch Produktionskosten sparen helfen.

Henkel prämierte die Entwicklung mit dem Research/Technology Invention Award 2006. Die firmeninterne Auszeichnung von hervorragenden Forschungsergebnissen hat bei Henkel Tradition. Bereits seit 1982 wird jährlich der „Fritz-Henkel-Preis für Innovation“ für herausragende neue Verfahren und Produkte verliehen. Greifswalder Wissenschaftler arbeiten seit fast zehn Jahren erfolgreich mit dem Düsseldorfer Großunternehmen in der Industrieforschung zusammen.

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