Industriedienstleister Bilfinger zieht Industrie-Aufträge im Wert von 90 Millionen Euro an Land

Redakteur: Dominik Stephan

Der Industriedienstleister Bilfinger sichert sich Aufträge in Rumänien und Norwegen im Gesamtwert von etwa 90 Millionen Euro. Damit kann die Firma ihre Position in Osteuropa stärken und die ohnehin guten Kontakte nach Skandinavien ausbauen, erklärten Sprecher.

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Bilfinger-Spezialisten bei einem Anlagenturnaround in Europa.
Bilfinger-Spezialisten bei einem Anlagenturnaround in Europa.
(Bild: Bilfinger/ Nadine Rupp)

Mannheim – In Rumänien errichtet Bilfinger im Rahmen eines Joint Ventures für den Öl- und Gaskonzern OMV Petrom zwei komplette Anlagen zur Erdgasproduktion an den Standorten Madulari und Burcioaia. Bilfinger übernimmt das Engineering und die Beschaffung, der Joint-Venture-Partner Max Streicher zeichnet für die Ausführung der begleitenden Bauarbeiten verantwortlich.

Der Auftrag hat ein Volumen von mehr als € 60 Mio., der Anteil von Bilfinger beläuft sich auf gut € 30 Mio. Mit dem Zuschlag für die Produktionsanlagen sieht sich das Joint Venture gut positioniert, um weitere anstehende Projekte des Auftraggebers zu gewinnen.

Norwegen: Full-Service-Vertrag für Düngemittelproduktion

In Norwegen ist Bilfinger kürzlich von seinem langjährigen norwegischen Kunden Yara, einem der weltweit größten Düngemittelhersteller, für weitere fünf Jahre mit der Instandhaltung zweier Fertigungsanlagen beauftragt worden. Der Rahmenvertrag hat ein Volumen von mehr als € 60 Mio.

Die Vereinbarung umfasst neben der Instandhaltung auch Turnarounds und Maßnahmen zur Anlagenoptimierung. Der Rahmenvertrag bezieht sich auf die Fertigung am Standort Porsgrunn im Süden Norwegens, wo Yara eine der größten Düngemittelfabriken der Welt betreibt, und auf die Produktionsanlage am Standort Glomfjord im Norden des Landes. Für die Laufzeit des Vertrags ist Bilfinger an diesen Standorten exklusiver Servicepartner für Elektrotechnik, Automatisierungstechnik und mechanische Gewerke.

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