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Prozessautomatisierung

Big Data und Bots: Auf diese Technologien setzen Unternehmen

| Redakteur: Matthias Back

Trendtechnologien: Auf Big Data folgen (Ro)bots.
Trendtechnologien: Auf Big Data folgen (Ro)bots. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Big Data wird in zahlreichen Unternehmen bereits umgesetzt. Trendthema ist insbesondere die robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RBA).

Drei Viertel der Unternehmen im deutschsprachigen Raum hat die Digitalisierung laut einer Studie von Horváth & Partners maßgeblich verändert. Für die Zukunft setzen die Unternehmen in erster Linie auf Big-Data-Lösungen. Neun von zehn Entscheidern sind aber auch überzeugt, dass robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) ihr Unternehmen stark voranbringen wird.

Unter RPA oder Robotics versteht man die selbstständige Ausführung wiederkehrender, regelbasierter Prozessschritte oder -ketten durch spezifisch programmierte Softwareroboter. Diese Technologie besitzt vor allem bei Serviceprozessen großes Potenzial zur Verbesserung von Produktivität und Qualität.

Big Data war das Trendthema der vergangenen Jahre

Inzwischen haben 57% der Unternehmen erfolgreiche Big-Data-Lösungen im Einsatz oder zumindest in der Testphase, wie eine aktuelle Studie von Horváth & Partners unter 200 Entscheidern im deutschsprachigen Raum zeigt. Mit den Ergebnissen scheinen die Unternehmen sehr zufrieden zu sein, denn nach Ansicht von 96% der Befragten wird diese Technologie auch in Zukunft den größten Beitrag zur Wertschöpfung leisten.

(Ro)bots im Visier der Entscheider

„Die digitale Verarbeitung großer Datenmengen findet zum Beispiel auch in vielen Technologien zur Automatisierung von Prozessen statt“, sagt Rainer Zierhofer, Partner bei Horváth & Partners und Leiter des Beratungsbereichs IT Management & Transformation. Auf genau diese Automatisierung haben die Entscheider es derzeit besonders abgesehen:

Neun von zehn Befragten verbinden mit robotergesteuerter Prozessautomatisierung (RPA) große Hoffnungen, wenn es um künftige Effizienzsteigerungen geht. Dabei werden Daten und Prozesse verschiedener Quellen automatisiert zusammengeführt und von Software nach festgelegten Algorithmen bearbeitet, was erhebliche Effizienz- und Qualitätsgewinne mit sich bringt.

Besonders relevant ist das Thema für alle Firmen, die einen hohen Serviceaufwand haben. Bislang hat erst jedes dritte Unternehmen eine solche Lösung im Einsatz, weitere 20% experimentieren damit. „Die Unternehmen sind relativ spät dran, denn die Bot-Technologie ist längst reif“, so Zierhofer. Doch Roboter spielen nicht nur in der Automatisierung eine wichtige Rolle. Roboter werden unsere Zukunft generell entscheidend prägen.

Digitalisierung im Chemiesektor trägt erste Früchte – doch Nachholbedarf gibt es noch immer

Studie: Digitalisierung

Digitalisierung im Chemiesektor trägt erste Früchte – doch Nachholbedarf gibt es noch immer

01.03.18 - Die Digitalisierung in der Chemieindustrie schreitet voran. Das zeigt eine eine Accenture-Studie, für die 360 Führungskräfte der Branche in zwölf Ländern befragt wurden. Erste Pilotprojekte sind fast überall angelaufen und die Branche sieht bereits konkrete finanzielle und operative Vorteile. Jedoch zeigen sich auch Schattenseiten: Viele Unternehmen sehen sich nicht ausreichend gegen Cyberangriffe geschützt. Der Mangel an Fachkräften und insbesondere an Digitalexperten bereitet den Chemiefirmen zusätzliche Sorgen. lesen

An dritter Stelle der To-Do-Liste stehen Smart Services, also daten- und dienstbasierte Lösungen mit hohem Nutzermehrwert für den Anwender, häufig in Form mobiler Lösungen. Auch hier stehen die Unternehmen mit 50% Anwendern und Testern noch weit am Anfang.

Das Internet der Dinge wird unterschätzt

Vergleichsweise geringe Bedeutung für ihren künftigen Unternehmenserfolg räumen die Entscheider Lösungen aus dem Bereich Internet of Things (IoT) ein. „Diese Konzepte erfordern Kooperationen mit anderen Unternehmen, wenn sie konsequent verfolgt werden. Davor scheuen traditionelle Unternehmen aber noch zurück“, so Digitalexperte Zierhofer.

Bei Clouds und virtuellen Diensten haben Firmen ihre Hausaufgaben gemacht

Gut etabliert haben sich mittlerweile Cloud-Anwendungen (79%) sowie Virtual Services, mit denen Informationen und Leistungen vollständig webbasiert bereitgestellt werden (67%). Diese kommen zum Beispiel in vollständig automatisierten Rechenzentren zum Einsatz. Finanzdienstleister sind außerdem bei der tiefergehenden Analyse großer Datenmengen weit fortgeschritten und haben vielfach entsprechende Advanced-Analytics-Technologien implementiert.

Über die Studie

Für die Studie „Digital Value 2018 – der Beitrag der Digitalisierung zur Wertschöpfung“ wurden im Auftrag von Horváth & Partners rund 210 Entscheider auf C- und C-1-Level sowie Digitalisierungsentscheider befragt. Das Marktforschungsinstitut Krämer führte im August 2017 Telefoninterviews (Computer Assisted Telephone Interview (CATI) mit den Entscheidern durch. Die Teilnehmer der Studie stammen aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern und mit einem Jahresumsatz ab 250 Mio. Euro. Es handelt sich um Unternehmen der Branchen Automotive, Chemicals, Consumer Goods, Financial Industries, Industrial Goods & High Tech, Oil, Pharmaceuticals, Retail, Telecom, sowie Transportation, Travel & Logistics.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke Elektronikpraxis.

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