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Aluminiumoxid- und Keramische Sensortechnik

Bewährte und vielseitige Feuchtemessung

| Redakteur: Tobias Hüser

In den letzten Jahren wurden einige neue Sensortechnologien für Spurenfeuchte vorgestellt. Ihre Basisfunktionalitäten sind aus Sicht von Michell Instruments aber oft nicht so leistungsstark wie bei der bewährten Aluminiumoxid- oder Keramischen Sensortechnologie.

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Aluminiumoxid- oder Keramischen Sensortechnologien bieten vielseitige Messungen in feuchten und trockenen Prozessen.
Aluminiumoxid- oder Keramischen Sensortechnologien bieten vielseitige Messungen in feuchten und trockenen Prozessen.
(Bild: Michell Instruments)

Der Hersteller gibt an, dass keramische Sensoren die am vielseitigsten einsetzbare Sensortechnologie für Prozessfeuchte ist. Für die Spurenfeuchtemessung in Kohlenwasserstoff-Flüssigkeiten stellen sie immer noch die einzige effektive Online-Messmethode dar. Ein weiterer Vorteil, den Taupunkt unter vollem Prozessdruck zu messen, ist gerade für Hochdruckgasleitungen besonders wichtig.

Einige der häufigsten Kritikpunkte an keramischen Feuchtesensoren sind laut Michell Instruments für viele Prozessanwendungen irrelevant. Beispielsweise können TDLAS und QCM Analysatoren mit einer höheren Genauigkeit messen. Für die meisten Erdgas oder Kohlenwasserstoff verarbeitenden Prozesse ist eine Genauigkeit von ±1 °C oder ±2 °C Taupunkt aber vollkommen ausreichend. Die Ansprechzeit wird ebenfalls als Schwachstelle von Aluminiumoxid-Sensoren genannt. Aber auch dieses Verhalten muss im Kontext betrachtet werden. Obwohl ein TDLAS Analysator in Sekunden reagieren kann, wo ein keramischer Sensor Minuten braucht, ist diese Ansprechzeit für viele Anwendungen ausreichend.

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