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Chronik einer Übernahme

Bayer und Monsanto buhlen mit Milliardenbeträgen um Trumps Gunst

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Nach ersten Gesprächen und einer ablehnenden Haltung des US-Unternehmens, bessert Bayer sein Angebot auf. Statt 122 Dollar pro Aktie, will der Konzern nun 125 Dollar bezahlen.

Monsanto lässt Bayer auch nach besserem Übernahmeangebot abblitzen.

Bayer stockt das Angebot ein weiteres Mal auf 127,5 Dollar pro Aktie auf.

Die beiden Unternehmen fusionieren schlussendlich für 66 Milliarde Dollar. Bayer lässt sich die Übernahme 128 Dollar pro Aktie kosten.

Die Aktionäre von Monsanto stimmen der Übernahme zu.

Wahlkampfspenden aus dem Umfeld deutscher Chemieunternehmen

Der Kampf um die Gunst des zukünftigen US-Präsidenten begann allerdings schon deutlich früher. Bereits im Wahlkampf floss Unterstützungsgeld aus dem Umfeld deutscher Konzerne an die Republikaner.

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Aufgrund des Spendenverbots für ausländische Unternehmen, fließen Gelder aus der Wirtschaft über andere Kanäle. Durch Einzelspender, die ihren Arbeitgeber bei der Spende nennen müssen und durch Geldsammelstellen in den Unternehmen, die Political Action Committees genannt werden, kamen teils große Summen zustande. Laut Zeit stammen bei den Spenden an die republikanische Partei aus dem Umfeld von BASF 541.178 Dollar, bei Bayer sind es 454.811. Die Demokraten bekamen von den Sammelstellen und Mitarbeitern deutscher Chemieunternehmen deutlich weniger. 291.066 Dollar kamen aus dem BASF-Umfeld, 162.424 Dollar von Bayer-Mitarbeitern.

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