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3. Quartalsbericht 2016 von Bayer

Bayer trotz Wirbel um Monsanto-Deal mit starker Entwicklung bei Pharmaceuticals

| Redakteur: Matthias Back

In der Division Consumer Health rechnet Bayer weiterhin mit einem Umsatz von ca. 6 Milliarden Euro. Hier ist wie bisher ein wpb. Umsatzwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich geplant. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwartet das Unternehmen hier unverändert auf dem Niveau des Vorjahres.

In Anbetracht des weiterhin schwachen Marktumfelds plant Bayer für Crop Science nach wie vor einen wpb. Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Dies entspricht wie bisher nominal einem Umsatz von etwa 10 Milliarden Euro. Bayer plant weiterhin einen Rückgang des EBITDA vor Sondereinflüssen der Division im unteren einstelligen Prozentbereich.

Bei Animal Health erwartet Bayer weiterhin einen Umsatz leicht über dem Niveau des Vorjahres und plant nach wie vor eine wpb. Steigerung des Umsatzes im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Animal Health erwartet Bayer nun auf dem Niveau des Vorjahres (bisher: Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich).

Covestro plant für das Jahr 2016 weiterhin einen Umsatzrückgang. Für das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA erwartet das Unternehmen jetzt eine Steigerung für das Gesamtjahr auf eine Größenordnung von ungefähr 1,9 Milliarden Euro (bisher: für das 2. Halbjahr mindestens auf der Höhe des Vorjahres).

„Bayer und Monsanto passen perfekt zusammen“

Mit der Unterzeichnung der bindenden Vereinbarung zur Übernahme von Monsanto für 128 USD je Aktie – entsprechend einem Transaktionswert von rund 66 Milliarden USD – erreichte Bayer am 14. September 2016 einen bedeutenden Meilenstein. „Die Logik dieses Schrittes ist absolut überzeugend“, sagte Baumann. „Beide Unternehmen passen perfekt zusammen und ergänzen sich hervorragend. Gemeinsam werden wir mit aller Kraft daran arbeiten, eine der größten Herausforderungen der Gesellschaft zu bewältigen: nämlich eine deutlich wachsende Weltbevölkerung auf eine ökologisch nachhaltige Weise zu ernähren.“ Das Angebot von Bayer werde auf die Bedürfnisse der Kunden in aller Welt zugeschnitten sein – vom Großbetrieb in den USA bis zum Kleinbauern in Indien.

Bayer und Monsanto fusionieren für 66 Milliarden Dollar

Mega-Deal unter Dach und Fach

Bayer und Monsanto fusionieren für 66 Milliarden Dollar

14.09.16 - Es hat sich schon seit geraumer Zeit angedeutet und jetzt ist der Deal endlich beschlossen: Vorausgesetzt der Zustimmung der Kartellbehörden fusionieren Bayer und Monsanto und werden zum weltweit führenden Unternehmen der Agrarwirtschaft. Der Deal kostet Bayer 66 Milliarden Dollar. Hauptsitz der Saatgutsparte bleibt St. Louis, Missouri. Der Bereich Pflanzenschutz sowie die Division Crop Science werden aus Monheim geführt. Weitere Einzelheiten lesen Sie in unserem Beitrag. lesen

Die Transaktion unterliegt üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich der Zustimmung durch die Mehrheit der Monsanto-Aktionäre zur Fusionsvereinbarung und der Genehmigung durch relevante Kartell- und andere Behörden. Bayer hat damit begonnen, die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Der Antrag soll noch in diesem Jahr in den USA gestellt werden und in der Europäischen Union voraussichtlich im 1. Quartal 2017. Im Rahmen der Finanzierung hat Bayer die Syndizierung des Bankkredits über rund 57 Milliarden USD Anfang Oktober erfolgreich abgeschlossen. Die Refinanzierung wird in Abhängigkeit vom jeweiligen Kapitalmarktumfeld erfolgen – dies zum Teil möglicherweise auch schon deutlich vor dem Abschluss der Transaktion, den Bayer bis Ende 2017 erwartet.

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