Suchen

3. Quartalsbericht 2016 von Bayer

Bayer trotz Wirbel um Monsanto-Deal mit starker Entwicklung bei Pharmaceuticals

Seite: 4/4

Firmen zum Thema

Der Konzernumsatz stieg im Dreivierteljahr 2016 um 0,4 (wpb. 3,0) % auf 34,949 (34,800) Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg erfreulich um 9,4 % auf 9,123 (8,340) Milliarden Euro. Grund hierfür waren deutlich gestiegene Absatzmengen und gesunkene Herstellungskosten. Die gute Geschäftsentwicklung erreichte Bayer trotz Dissynergien aus der Verselbstständigung von Covestro und dem Verkauf von Diabetes Care sowie höheren Investitionen für Forschung und Entwicklung. Ergebnismindernd wirkten sich Währungseffekte von etwa minus 100 Millionen Euro aus. Das Konzernergebnis stieg um 16,6 % auf 4,078 (3,497) Milliarden Euro und das bereinigte Konzernergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft um 7,1 % auf 6,15 (5,74) Euro.

Zuversicht für das Gesamtjahr 2016

Für den Konzern inklusive Covestro plant Bayer im Jahr 2016 weiterhin einen Umsatz von 46 bis 47 Milliarden Euro. Dies entspricht nach wie vor wpb. einem Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen plant Bayer wie bisher im oberen einstelligen Prozentbereich zu erhöhen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft will der Konzern nun ebenfalls im oberen einstelligen Prozentbereich steigern (bisher: im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Covestro ab dem 19. April 2016 mit rund 64 % (vom 1. Januar bis 18. April 2016: mit rund 69 %) enthalten ist.

Für den Bereich Life Sciences, also den Bayer-Konzern ohne Covestro, ist unverändert ein Umsatz von ca. 35 Milliarden Euro geplant. Dies entspricht wpb. nach wie vor einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist wie bisher eine Steigerung im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich geplant. Darin sind Dissynergien von rund 130 Millionen Euro aus der Verselbstständigung von Covestro sowie aus Desinvestitionen berücksichtigt.

Für Pharmaceuticals erwartet Bayer weiterhin einen Umsatz von über 16 Milliarden Euro. Dies entspricht wie bisher einem wpb. Zuwachs im oberen einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz der neueren Pharma-Produkte soll nach wie vor in Richtung 5,5 Milliarden Euro steigen. Für das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA ist wie bisher eine Steigerung im unteren Zehner- Prozentbereich geplant und für die um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge eine Verbesserung.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44343393)