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3. Quartalsbericht 2016 von Bayer

Bayer trotz Wirbel um Monsanto-Deal mit starker Entwicklung bei Pharmaceuticals

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Im Pflanzenschutz (Crop Protection) erzielten die Fungizide ein Plus von wpb. 8,1 %. Deutlich rückläufig entwickelten sich hingegen die Insektizide (wpb. minus 16,8 %). Auch die Herbizide (wpb. minus 1,0 %) und SeedGrowth (Saatgutbehandlungsmittel – wpb. minus 3,7 %) lagen unter Vorjahr. Sehr erfreulich war die Entwicklung bei Seeds (Saatgut) mit einem Umsatzzuwachs von wpb. 21,6 %. Auch Environmental Science legte mit einem Plus von wpb. 17,7 % kräftig zu.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science erhöhte sich um 0,6 % auf 318 (316) Millionen Euro. Höheren Absatzpreisen und einem positiven Währungseffekt von rund 80 Millionen Euro standen unter anderem geringere Absatzmengen, höhere Wertberichtigungen auf Forderungen sowie gestiegene Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gegenüber.

Animal Health verbessert Umsatz und Ergebnis

Im Tiergesundheitsgeschäft (Animal Health) erzielte Bayer einen Umsatzanstieg von 0,8 (wpb. 2,5) % auf 360 (357) Millionen Euro. Besonders positiv entwickelte sich die Region Asien/Pazifik. Auch in Europa legte der Umsatz zu, während sich das Geschäft in Nordamerika leicht rückläufig entwickelte. Das Geschäft mit dem Floh- und Zeckenhalsband Seresto entwickelte sich in allen Regionen positiv und legte wb. um 19,2 % zu. Der Umsatz der Advantage -Produktfamilie mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln lag auf Vorjahresniveau. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Animal Health stieg um 6,0 % auf 89 (84) Millionen Euro. Maßgeblich hierfür waren Mengen- und Preissteigerungen sowie geringere Aufwendungen für Marketing und Vertrieb. Dem standen gestiegene Herstellungskosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gegenüber.

Deutliche Ergebnissteigerung bei Covestro

Bei Covestro betrug der Umsatz im 3. Quartal 3,004 (3,009) Milliarden Euro. Das entsprach nominal dem Vorjahresniveau (minus 0,2 %) und wpb. einem leichten Anstieg um 1,0 %. Die Absatzmengen lagen insgesamt über denen des Vorjahresquartals, insbesondere bei Polycarbonates und Polyurethanes. Die Verkaufspreise waren in allen Business Units rückläufig. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 19,5 % auf 564 (472) Millionen Euro. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf gesunkene Rohstoffpreise und höhere Absatzmengen zurückzuführen, die den Rückgang der Absatzpreise überkompensierten. Ein Währungseffekt von rund minus 10 Millionen Euro wirkte ergebnisbelastend.

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