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Umsatzentwicklung

Bayer startet erfolgreich in das Jahr 2014

| Redakteur: Matthias Back

Mit einem erfreulichen Umsatz- und Ergebniszuwachs ist der Bayer-Konzern ins Jahr 2014 gestartet. Die Healthcare Sparte konnte durch die erfreuliche Umsatzentwicklung der neueren Pharma-Produkte kräftig wachsen. Crop-Science profitierte von einem frühen Saisonstart in Europa. Vor allem Materialscience steigerte das Ergebnis deutlich.

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(Bild: Bayer/Peter Ginter)

Leverkusen - Der Konzernumsatz stieg im 1. Quartal 2014 um 2,8 % auf 10,555 (Vorjahr: 10,266) Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.) entspricht das einem Zuwachs von 8,4 %. Das EBIT erhöhte sich um 18,4 % auf 2,096 (1,771) Milliarden Euro. Die Sondereinflüsse beliefen sich per saldo auf plus 7 (minus 45) Millionen Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 15,0 % auf 2,089 (1,816) Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich - trotz negativer Währungseffekte von etwa 200 Millionen Euro oder ca. minus 8 % - um 11,6 % auf 2,738 (2,453) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis legte um 22,7 % auf 1,423 (1,160) Milliarden Euro zu und das bereinigte Ergebnis je Aktie um 14,7 % auf 1,95 (1,70) Euro.

Der Brutto-Cashflow erhöhte sich im 1. Quartal 2014 aufgrund des verbesserten EBITDA um 13,3 % auf 2,048 (1,807) Milliarden Euro. Der Netto-Cashflow sank hingegen infolge einer gestiegenen Mittelbindung im Working Capital auf 163 (327) Millionen Euro. Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich von 6,7 Milliarden Euro am 31. Dezember 2013 auf 9,1 Milliarden Euro am 31. März 2014. Hierzu trug die Akquisition der Algeta ASA, Norwegen, wesentlich bei.

Gute Entwicklung bei den Pharma-Produkten

Im Gesundheitsgeschäft (Healthcare) erhöhte sich der Umsatz im 1. Quartal um 2,9 (wpb. 8,9) % auf 4,572 (4,443) Milliarden Euro. "Hierzu trugen unsere neueren Pharma-Produkte wesentlich bei", sagte Dekkers. Überdurchschnittlich entwickelten sich die Umsätze in den Wachstumsmärkten.

Das Pharma-Geschäft erzielte gegenüber einem schwächeren Vorjahresquartal ein starkes Wachstum. Der Umsatz stieg hier wpb. um 14,9 % auf 2,782 Milliarden Euro. Zu dieser ausgezeichneten Entwicklung trugen insbesondere die neueren Produkte Xarelto, Eylea, Stivarga, Xofigo und Adempas mit einem Umsatz von insgesamt 598 (244) Millionen Euro bei. Den größten Anteil hatte hier der Gerinnungshemmer Xarelto, der inzwischen die Liste der umsatzstärksten Bayer-Pharmaprodukte anführt. Das Augenmedikament Eylea erzielte ebenfalls kräftige Steigerungen, auch die Krebsmedikamente Stivarga und Xofigo entwickelten sich erfreulich. Das Lungenhochdruckmittel Adempas, das im 4. Quartal 2013 in den USA ausgeboten wurde, trug ebenfalls zum Umsatz bei.

In China steigt die Nachfrage nach Aspirin Cardio

Bei den etablierten Top-Produkten erzielte das Krebsmedikament Nexavar Zuwächse in allen Regionen und legte währungsbereinigt (wb.) um 13,6 % zu. Bei Aspirin Cardio zur Herzinfarktprävention stieg der Umsatz wb. sogar um 19,2 %, vor allem dank eines Nachfrageanstiegs in China. Die Umsatzrückgänge beim Blutgerinnungsmittel Kogenate (wb. minus 5,7 %) beruhten unter anderem auf einem starken Vorjahresquartal. Beim Multiple-Sklerose-Medikament Betaferon/Betaseron gab der Umsatz wb. um 21,5 % nach, im Wesentlichen aufgrund erhöhten Wettbewerbs in den USA. Das Geschäft mit den oralen Kontrazeptiva YAZ/Yasmin/Yasminelle war vor allem durch Generikakonkurrenz belastet - hier sanken die Erlöse wb. um 2,6 %.

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