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Kooperation mit Genedata Bayer stärkt F&E-Digitalisierung bei Crop Science

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Bayer und der Software-Entwickler Genedata weiten ihrer langfristige Partnerschaft aus. Genedata unterstützt die Division Crop Science von Bayer bei der Digitalisierung von F&E-Prozessen. Die erweiterte Partnerschaft umfasst nun eine Lizenz für die Genedata-Selector-Plattform zur Unterstützung des globalen Entwicklungsprozesses und Datenmanagements von Bayer.

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Genome mit Saatgutbezug sind groß, komplex und über verschiedene Organismen hinweg äußerst variabel.
Genome mit Saatgutbezug sind groß, komplex und über verschiedene Organismen hinweg äußerst variabel.
(Bild: Bayer)

Leverkusen – Genedata wird Bayer bei der Verarbeitung, Speicherung, Analyse und Bewertung von Genom-Daten für die Entwicklung neuer innovativer Fungizide gegen Schadpilze unterstützen. „Für die erfolgreiche Forschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzprodukte ist die intelligente Organisation großer Datenvolumen essentiell“, sagt Michael Edmund Beck, Principal Scientist und Leiter Computational Life Science for R&D Small Molecules bei Bayer in Monheim. „Ich vergleiche die Arbeit von Genedata gerne mit der strukturierten Organisation einer Bibliothek, wo man schnell und einfach das Buch findet, nach dem man sucht“, ergänzt Beck. Das Leverkusener Unternehmen ist mit der bisherigen Zusammenarbeit sehr zufrieden.

Die Zusammenarbeit von Genedata mit Bayer existiert bereits seit mehr als zehn Jahren. In der Vergangenheit wurden bereits NGS (Next-Generation Sequencing), Microarray und weitere Analyse-Technologien mit hohem Durchsatz eingesetzt, um in der Pflanzenphysiologie konventionelle Methoden mit niedrigem Durchsatz zu ersetzen. Genedata stellt dabei eine Software-Plattform für Unternehmen zum Management dieser Informationen bereit. Die Komplexität der Forschung in agrochemischen Unternehmen liegt an der Vielzahl von Spezies, Genomen und anderer Informationen, die für die Entdeckung neuer Pflanzenschutzlösungen notwendig sind. Mit Genedata Selector ermöglicht Bayer seinen Wissenschaftlern bei der Suche nach innovativen Pflanzenschutzlösungen einen globalen Datenzugriff, was zu einer verbesserten Zusammenarbeit sowie Harmonisierung und Optimierung der Prozesse beiträgt.

Seit über 20 Jahren bietet Genedata Selector Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen in der Bioinformatik in den Bereichen Pflanzenschutz und intelligentere Züchtung. Die skalierbare, integrierte und sichere Software-Lösung für Unternehmen soll helfen, die informationstechnischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu bewältigen. Zu diesen Herausforderungen zählen:

  • Genom-Komplexität: Saatgut-Genome sind groß, komplex und über verschiedene Organismen hinweg äußerst variabel. Genomsequenzen, -assemblierungen und Genmodelle können unvollständig oder nicht vorhanden sein;
  • Informationsvielfalt: Die verschiedenen Arten von Informationen aus Pflanzenzuchtexperimenten, Pflanzenschutzstudien und Screenings chemischer Verbindungen benötigen eine zentralisierte Plattform, auf der sämtliche Daten gespeichert und nach Querverbindungen analysiert werden können, und auf die sämtliche beteiligte Teammitglieder leicht zugreifen können.;
  • Ergänzung neuer Daten: Jeden Tag werden neue Technologien, Genomsequenzen, Gen-Annotationen und genetische Marker entdeckt. Dies macht ein zentralisiertes Management aller Daten für die Zukunft der modernen Landwirtschaft unabdingbar;
  • Zusammenarbeit und Kommunikation: Bedingt durch die weltweite Verteilung der Standorte (Felder, Landwirtschaftsbetriebe etc.) und Labore sind Datenharmonisierung und Unterstützung der Kommunikation interdisziplinärer Teams wesentlich für den Erfolg.

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