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Energieeffizienz

Bayer im Finale für Innovationspreis der deutschen Wirtschaft

| Redakteur: Matthias Back

Chlor herstellen mit viel weniger Energie – Blick in die SVK-Demonstrationsanlage in Krefeld-Uerdingen.
Chlor herstellen mit viel weniger Energie – Blick in die SVK-Demonstrationsanlage in Krefeld-Uerdingen. (Bild: Bayer Materialccience)

Mit einem besonders umweltverträglichen chemischen Produktionsverfahren hat es Bayer im Rennen um den von der Bundesregierung unterstützten Innovationspreis der deutschen Wirtschaft auf die vordersten Plätze geschafft. Bei der Verleihung der renommierten Auszeichnung wurde das Unternehmen am Wochenende in Frankfurt am Main als Finalist geehrt.

Leverkusen - Gewürdigt wurde die neue Technik der Sauerstoffverzehrkathode (SVK), die den Energiebedarf bei der sehr energieintensiven Herstellung der wichtigen Grundchemikalie Chlor um bis zu 30 Prozent senkt. Das gemeinsam mit ThyssenKrupp entwickelte Verfahren kann erheblich zur Erhöhung der Energieeffizienz und zum nachhaltigen Umbau von volkswirtschaftlichen Energiesystemen beitragen.

Bayer Materialscience hatte sich in der Kategorie Großunternehmen um den Innovationspreis beworben, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht. Für die Auszeichnung, die zum 33. Mal verliehen wurde, waren insgesamt 320 Bewerbungen eingereicht worden.

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"Der Innovationspreis ist eine Veranstaltung mit einer langen und guten Tradition und der älteste Innovationspreis in Deutschland. Alle wichtigen deutschen Unternehmen haben sich in den letzten Jahren um diesen Preis beworben", erklärte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka in ihrem Grußwort. "Ein Preis wie dieser regt an und stimuliert. Wir sind gut im Moment. Damit das so bleibt, brauchen wir weitere, gemeinsame Anstrengungen."

"Wir freuen uns sehr darüber, in die Endausscheidung für diese bedeutende Auszeichnung gekommen zu sein", erklärte Dr. Tony Van Osselaer, Produktionschef von Bayer Materialscience. "Damit wird einmal mehr die Innovationskraft des Bayer-Konzerns anerkannt, der in seiner mehr als 150-jährigen Geschichte zahlreiche wegweisende Erfindungen hervorgebracht hat. Auch mit dem neuen Produktionsverfahren werden wir unserer Mission ‚Bayer: Science For A Better Life‘ gerecht."

Unterstützung der Energiewende

"Die SVK-Technologie kann einen großen ökologischen und ökonomischen Nutzen bieten, weil sie die Energieeffizienz in einem für die chemische Industrie ganz wichtigen Produktionsprozess erheblich erhöht", betonte auch Hans-Theo Kühr, CEO der Business Unit Process Technologies von ThyssenKrupp Industrial Solutions. Das Unternehmen ist ebenso wie die Firma Uhdenora Entwicklungspartner von Bayer Materialscience bei dem neuen Verfahren.

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