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Geschäftsjahr 2016

Bayer feiert erfolgreiches Jahr und erwartet weiteres Wachstum

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Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit im fortzuführenden Geschäft stieg um 20,8 % auf 8,259 (6,836) Milliarden Euro. „Diesen erfreulichen Zuwachs verdanken wir vor allem der verbesserten Ergebnissituation und einer verringerten zusätzlichen Mittelbindung im Nettoumlaufvermögen“, erklärte Finanzvorstand Johannes Dietsch. Die Nettofinanzverschuldung verringerte sich im Geschäftsjahr 2016 um 32,5 % auf 11,8 Milliarden Euro. Hier standen den Mittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit und der Begebung einer Pflichtwandelanleihe die Mittelabflüsse für Dividenden sowie negative Währungseffekte gegenüber.

Umsatz- und Ergebnisanstieg auch bei Pharmaceuticals

Im Geschäft mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln erhöhte sich der Umsatz wpb. um 8,7 % auf 16,420 (15,308) Milliarden Euro. „Bei Pharmaceuticals legte der Umsatz erfreulich zu. Wir konnten das Geschäft in allen Regionen merklich ausbauen“, sagte Baumann. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit der Gruppe der Hauptwachstumsprodukte.

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Das Ebitda vor Sondereinflüssen von Pharmaceuticals stieg um 13,8 % auf 5,251 (4,616) Milliarden Euro. Der deutliche Ergebniszuwachs ist im Wesentlichen auf die sehr gute Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Gegenläufig wirkten deutlich höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie negative Währungseinflüsse in Höhe von etwa 65 Millionen Euro.

Consumer Health wächst mit dem Wettbewerb

Der Umsatz im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten (Consumer Health) erhöhte sich wpb. um 3,5 % auf 6,037 (6,076) Milliarden Euro. „Dies entsprach in etwa der Entwicklung des Wettbewerbs“, erläuterte Baumann. In Lateinamerika und in Asien/Pazifik erzielte die Division wb. deutliche Zuwächse, Europa/Nahost/Afrika konnte mit einer leichten Steigerung zur Umsatzausweitung beitragen. Das Geschäft in Nordamerika blieb auf Vorjahresniveau.

Das Ebitda vor Sondereinflüssen von Consumer Health verringerte sich um 3,1 % auf 1,411 (1,456) Milliarden Euro. Ergebnisbelastend wirkten sich höhere Herstellungskosten und negative Währungseffekte in Höhe von etwa 65 Millionen Euro aus. Diese Effekte konnte das Unternehmen jedoch zu großen Teilen durch die positive Umsatzentwicklung sowie Kostensynergien kompensieren.

Crop Science hält Niveau in schwierigem Marktumfeld

Im Agrargeschäft erzielte Bayer einen Umsatz von 9,915 (10,128) Milliarden Euro (wpb. plus 0,1 %). „Für unsere Division Crop Science blieb das Marktumfeld im vergangenen Jahr weiter schwach, insbesondere in Lateinamerika“, sagte Baumann. Dennoch habe Crop Science den Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres halten können. Der deutliche Rückgang von wb. 6,9 % in Lateinamerika wurde durch Zuwächse in den anderen Regionen ausgeglichen. So stieg der Umsatz in Nordamerika wb. um 3,9 %, in Asien/Pazifik wb. um 2,7 % und in Europa/Nahost/Afrika wb. um 1,8 %.

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