Aufbereitungsanlage eröffnet Bayer Crop Science will an die Spitze des europäischen Rapsmarktes

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Bayer Crop Science setzt sich ambitionierte Ziele: Das Unternehmen will führender Anbieter im europäischen Rapsmarkt werden. Dazu hat der Bayer-Teilkonzern in Monheim die neue Europäische Aufbereitungsanlage für Raps-Saatgut eröffnet.

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Feierliche Einweihung der neuen Europäischen Aufbereitungsanlage für Raps-Saatgut (v.l.): Frank Terhorst, Leiter des Saatgutgeschäfts von Bayer Crop Science, Marc Reichardt, Leiter Agricultural Commercial Operations, und Martin Dawkins, Leiter der Crop Protection Region EMEA.
Feierliche Einweihung der neuen Europäischen Aufbereitungsanlage für Raps-Saatgut (v.l.): Frank Terhorst, Leiter des Saatgutgeschäfts von Bayer Crop Science, Marc Reichardt, Leiter Agricultural Commercial Operations, und Martin Dawkins, Leiter der Crop Protection Region EMEA.
(Bild: Bayer Crop Science)

Monheim – Bayer Crop Science hat rund 15 Millionen Euro in die Aufbereitungsanlage für Raps-Saatgut in Monheim investiert. Mit der Anlage weite das Unternehmen laut Bayer seine Technologie-Plattform erheblich aus. Der Konzern biete Rapsproduzenten nun ein integriertes System vom Anbau über die Aufbereitung bis zur Auslieferung des verkaufsfähigen Saatgutes.

Die neue Aufbereitungsanlage für Raps-Saatgut soll die logistische Drehscheibe für die Belieferung von Kunden in der Region Europa und Afrika mit Hybrid-Saatgut werden.

Das Unternehmen vertreibt mehr als 30 Hybrid-Sorten in 30 Ländern der Region EMEA. Die ersten Winterraps-Sorten des Unternehmens sind seit 2012 in Europa erhältlich. Bayer Crop Science plant, durch weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung und in die Züchtungsinfrastruktur sowie durch Akquisitionen, Kooperationen und Lizenzabkommen das weltweite Raps-Saatgutgeschäft weiter auszubauen.

Synergien mit weiteren Konzern-Aktivitäten

Das neue dreistöckige Gebäude in Monheim hat eine Fläche von rund 9000 m2 und wurde auf einer Gesamtfläche von einem Hektar gebaut. Darauf befinden sich Labor-, Büro- und Konferenzräume, Ausrüstung und Kapazitäten für die Lagerung der Rohstoffe und der Endprodukte einschließlich Straßen und Parkplätze für LKW und PKW.

Der Standort Monheim wurde zum einen aufgrund der strategisch zentralen Lage für wichtige Kunden ausgewählt und zum anderen aufgrund der in Deutschland vorherrschenden positiven Einstellung des Geschäftsumfelds zur Industrie, so das Unternehmen. Da sie in den Bayer-Standort Monheim eingebettet ist, soll die Aufbereitungsanlage für Raps-Saatgut von Synergien mit anderen Geschäftsaktivitäten wie dem Bayer Seed Growth Center profitieren.

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