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Isolatortechnik und Sterilabfüllung

Bausch+Ströbel und Skan arbeiten zusammen

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Der Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel und Skan, die Spezialistin der Isolatortechnologie, werden künftig eng im Bereich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von isolierten aseptischen und aseptisch-toxischen Abfüllanlagen zusammenarbeiten.

Die Vertragsunterzeichnung während der Interpack in Düsseldorf hat es offiziell gemacht: Der Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel und Skan, die Spezialistin der Isolatortechnologie, werden künftig eng im Bereich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von isolierten aseptischen und aseptisch-toxischen Abfüllanlagen zusammenarbeiten. Unterzeichnet haben den Vertrag Thomas Huber und Volker Sigwarth von Skan und Markus Ströbel und Siegfried Bullinger, geschäftsführende Gesellschafter von Bausch+Ströbel. "Durch diese Kooperation profitieren die Kunden vom gebündelten Wissen unserer beiden Unternehmen", sind sich die Kooperationspartner sicher.

Die Ausrüstung einer Abfüllanlage mit einem Isolator erlaubt deren vorgängige Dekontamination und schützt die kritische Zone der Abfüll- und Verpackungsprozesse maximal vor einer Kontamination durch den Menschen und der Umgebung.

Solche isolierten aseptischen und aseptisch-toxischen Abfüllanlagen haben die pharmazeutischen Hersteller bislang bei verschiedenen Unternehmen in Kombination gekauft. Für die Abfüllanlage selbst zeichnete sich der Maschinenbauer zuständig, für die Isolatortechnologie ein weiterer Spezialist für diese hochtechnischen Geräte. Die Realisation derartiger Projekte bezüglich Projektverantwortlichkeiten und Koordination zwischen den einzelnen Anlagenherstellern erfolgte in der Regel flexibel nach Präferenz des Kunden.

Je nach Projektvolumen übernahm entweder der Kunde selbst, ein Generalunternehmer oder einer der Anlagenhersteller die Gesamtkoordination des Projekts. Weitere Möglichkeit war, dass sich die Anlagenhersteller zu einem projektspezifischen Konsortium für dieses laufende Projekt zusammenschlossen.

Diese letzte Form bauen nun Bausch+Ströbel und Skan mit ihrem Kooperationsvertrag aus und bieten isolierte aseptische und aspetisch-toxische Abfüllanlagen aus einer Hand an. Die Vorteile dieser Projektrealisierung aus einer Hand halten Beide für überzeugend: Zum einen erhalte der Kunde eine integrierte technische Lösung durch eine an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete gemeinsame Entwicklung. Zum anderen profitiere er von einem geringeren Koordinationsaufwand während der Projektrealisierung. Ist die Anlage dann in Betrieb, steht eine ganzheitliche kompetente Betreuung der isolierten Abfüllanlage mit Wartungs- und Serviceleistungen zur Verfügung.

Der Kooperationsvertrag schreibt allerdings keine Ausschließlichkeit vor. "Jedem Vertragspartner ist es freigestellt, auch mit anderen Unternehmen zu kooperieren, wenn ein Kunde eine andere Isolator-Füllmaschinenkombination wünscht, etwa, wenn er schon andere Abfüllanlagen oder Isolatoren von anderen Herstellern nutzt", so Thomas Huber von der Firma SKAN. "Ich bin mir jedoch sicher, dass Kunden sehr schnell die Vorteile dieser Zusammenarbeit sehen und diese auch nutzen", ergänzt Markus Ströbel von Bausch+Ströbel.

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