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Grundsteinlegung

Bausch + Ströbel erweitert seinen Firmenstammsitz

| Redakteur: Gabriele Ilg

Der gläserne Grundstein des Neubaus (Bild: Bausch + Ströbel)
Der gläserne Grundstein des Neubaus (Bild: Bausch + Ströbel)

Der süddeutsche Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel erweitert seinem Stammsitz in Ilshofen um neue Büro- und Lagerflächen auf einer Gesamtfläche von 13 000 Quadratmetern. Das Gebäude soll 2012 bezugsfertig sein.

Ilshofen – Am Hauptsitz der Firma entstehe kein einfacher Industriebau, sondern ein schön gestalteter dreigliedriger Baukörper, der eine Montagehalle, ein geräumiges Kommissionierungslager, Nebenräume für Seminare oder Kundengespräche und eine Kantine beinhalte, erklärt das Unternehmen.

Blickfang an den neuen Gebäuden ist die Glaskuppel und die über der Kantine geplante Dachterrasse. Für das größte Bauprojekt in der über 40-jährigen Firmengeschichte konnte der Geschäftsführende Gesellschafter Siegfried Bullinger nun die über 100 Gästen mit einem besonderen Grundstein überraschen: einem gläsernen Würfel.

Der Glaswürfel ist ein Grundstein im zweifachen Sinne: Zum einen, weil er tatsächlich als Grundstein in das Fundament der neuen Montagehalle eingelassen wurde – zusammen mit einem Rohrbehälter, der tagesaktuelle Dinge wie Zeitungen, aktuelle Münzen, die Imagebroschüre oder das Kundenmagazin des Unternehmens enthielt. Zum anderen aber auch, weil der Inhalt des Glaswürfels tatsächlich den Grundstock für die spätere Entwicklung von Bausch+Ströbel darstellt: die erste von Bausch+Ströbel gebaute Maschine.

Dabei handelt es sich um eine Ampullen-Füll- und Verschließmaschine Typ AFV 2001 von 1965, die insgesamt bei verschiedensten Firmen über 44 Jahre lang im Einsatz war. Die Gründungsgesellschafter Rolf Ströbel und Siegfried Bullinger hatten die Maschine am Anfang ihrer Selbständigkeit komplett konstruiert und gebaut, alle Teile selbst gefertigt, die Maschine eigenhändig montiert, lackiert und getestet. Zum Schluss konnten sie das allererste Typenschild mit der Maschinennummer 2709 anbringen.

„Da wir uns mit der Nummer 1 nicht als Neulinge auf dem Markt outen wollten, haben wir einfach das Lieferdatum genommen“, meinte Siegfried Bullinger schmunzelnd. Die Maschine wurde zum Verkaufsschlager und insgesamt 150-mal gebaut und verkauft.

Mittlerweile sind Anlagen von Bausch+Ströbel weit komplexer, rund 11 500 verließen seit Firmengründung das Werk in Ilshofen.

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