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Bauchemikalien BASF will mit Bauchemikalien in Asien punkten: Neues Werk in Indien eröffnet

Redakteur: Dominik Stephan

Mit einem neuen Werk für Betonzusatzmittel im indischen Westbengalen will die BASF vom Bauboom des Subkontinents profitieren. Die Anlage ist bereits die sechste BASF-Produktion für Bauchemikalien in Ostindien, erklärten Sprecher.

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( PROCESS)

Kharagpur, Indien – Das neue Werk soll Bauchemikalien für den BASF-Unternehmensbereich Construction Chemicals wie Betonzusatzmittel oder Spezialprodukte für Tunnel- und Bergbau herstellen. Zu diesem Zweck gibt es am Standort ein modernes Betonlabor, in dem maßgeschneiderte Rezepturen entwickelt werden können.

Bauchemikalien sind in Asien gefragt, da die große Bevölkerung und der wachsende Wohlstand sich auch in Bauprojekten niederschlägt: Schätzungen der Weltbank zufolge wird Indiens städtische Bevölkerung bis 2017 von derzeit 331 Millionen auf 500 Millionen anwachsen. Es wird erwartet, dass dieser Anstieg zu einer erhöhten Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Großwohnanlagen und nach langlebigen Infrastruktur-Baumaßnahmen führt. „Der Asien-Pazifik-Raum ist weltweit einer der am stärksten wachsenden Märkte. Indien wiederum ist der strategische Wirtschaftsmotor für diesen Markt. Mit der Anlage in Kharagpur können wir die steigende Nachfrage nach belastbaren und energieeffizienten Baumaterialien besser befriedigen.“, erklärt Christian Mombaur, beim Unternehmensbereich Construction Chemicals der BASF verantwortlich für die Region Asien-Pazifik.

„Schnelle und flexible Lösungen sind in der Baubranche unerlässlich. Mit unserer sechsten Anlage für Bauchemikalien in Indien steigt unsere Flexibilität, und wir können unsere Kunden ohne Verzögerung und mit kürzeren Vorlaufzeiten bedienen. Dies gilt besonders für den indischen Osten und Nordosten. Das Werk ergänzt die bestehenden Anlagen für Bauchemikalien im nordindischen Nalagarh, Thane und Turbhe im Westen sowie Mangalore und Nellore im Süden Indiens. Unsere Produktions- und Servicepräsenz in Indien wird damit gestärkt“, so Raman Ramachandran, Vorsitzender und Geschäftsführer der BASF India Limited und Leiter der BASF Südasien.

Die Wahl des Produktionsstandorts fiel auf das strategisch günstig gelegene Gebiet um Kharagpur im westbengalischen Distrikt West Medinipur. Dieses Gebiet verfügt dank seiner Nähe zu Kalkutta, Orissa und Bihar über eine gute Verkehrsanbindung mit Anschluss an die landesweite Autobahn, das Schienennetz und den Hafen von Haldia.

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