Polyurethan BASF will MDI-Produktion in Nordamerika erhöhen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

BASF hat mit dem Engineering für eine schrittweise Kapazitätserhöhung der Produktionsanlagen zur Herstellung von Methylendiphenyldiisocyanat (MDI) an ihrem Verbundstandort in Geismar im US-Bundesstaat Louisiana begonnen. Dabei wird die Kapazität sukzessive von 300.000 Jahrestonnen auf rund 600.000 Jahrestonnen erhöht werden.

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Blick auf den BASF-Verbundstandort in Geismar.
Blick auf den BASF-Verbundstandort in Geismar.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – „Das Engineering für die Kapazitätserhöhung der MDI-Synthese hat bereits begonnen. Entsprechend der Geschäftsentwicklung werden in weiteren Schritten die Anlagenteile für die Herstellung der MDI-Vorprodukte ausgebaut“, sagt Stefano Pigozzi, Leiter des BASF- Unternehmensbereichs Monomers. MDI ist ein zentraler Bestandteil von Polyurethan, einem äußerst vielseitigen Kunststoff. Er sorgt für eine verbesserte Isolierung, hilft Energie in Gebäuden einzusparen und findet für leichtere Materialien im Fahrzeugbau Anwendung.

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„Mit dieser Investition wird BASF das Wachstum ihrer nordamerikanischen Kunden unterstützen. Die bestehende Infrastruktur am Standort Geismar in Kombination mit der Verfügbarkeit wettbewerbsfähiger Rohstoffe aufgrund von Schiefergas macht Geismar zum idealen Standort für diese Investition. Mit seiner Erfahrung wird das Team in Geismar für eine reibungslose Umsetzung des Projekts sorgen“, ergänzt Stefan Doerr, Leiter der regionalen Geschäftseinheit Monomers Nordamerika bei BASF.

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