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Unternehmensstrategie BASF verkauft Pharmawirkstoffe an Siegfried

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

BASF verkauft Teile des Pharmawirkstoffgeschäfts und konzentriert sich auf pharmazeutische Hilfsstoffe .

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BASF verkauft Teile des Pharmawirkstoffgeschäftes an Siegfried.
BASF verkauft Teile des Pharmawirkstoffgeschäftes an Siegfried.
(Bild: CC0; PhotoLizM;)

Ludwigshafen – BASF treibt die Strategie, sich auf margenstarke Wachstumsmärkte zu fokussieren weiter voran und verkauft Teile des Pharmageschäfts an die Siegfried Holding. Dazu gehören die Auftragssynthese (Custom Synthesis) und Teile des Portfolios pharmazeutischer Wirkstoffe (API).

Den Unternehmenswert gibt BASF mit rund 270 Millionen €. an. Zur Verkaufsmasse gehören Pharmawirkstoffe wie Ephedrin, Pseudoephedrin und Koffein, die in Asien billiger produziert werden können, wie in Europa. Offenbar verspricht sich das Unternehmen durch die Fokussierung auf die Pharmahilfsstoffe ein besseres Geschäft.

Im Programm bleiben pharmazeutische Wirkstoffe wie Ibuprofen, Omega-3 Fettsäuren und Polyethylenglycol (PEG), bei denen das Unternehmen Marktführer ist. Betroffen von dem Verkauf sind 850 Mitarbeiter der Produktionsstandorte in Minden/Deutschland, Evionnaz/Schweiz und Saint-Vulbas/Frankreich.

Unternehmensstimmen

„Das hochqualifizierte BASF-Mitarbeiterteam sowie die wettbewerbsfähigen Produktionsbetriebe für pharmazeutische Wirkstoffe und kundenspezifische Auftragssynthese ermöglichen dem neuen Eigner eine starke Marktposition und stellen einen zusätzlichen Wert dar“, sagte Michael Heinz, Mitglied des Vorstands, BASF SE und verantwortlich für das Performance Products Segment, zu dem der Unternehmensbereich Nutrition & Health gehört.

In diesem Segment bündelt BASF Geschäfte mit Chemikalien, die die Eigenschaften vieler verschiedener Endverbraucher-Produkte verbessern. „Dieser Schritt entspricht unserer Strategie eines aktiven Portfolio-Managements und wird den Fokus des Segments Performance Products weiter auf Wachstum und margenstarke Kerngeschäfte richten“, sagte Heinz.

„Mit dieser Devestition fokussieren wir unser Portfolio auf strategische Wachstumsbereiche in der pharmazeutischen Industrie“, sagte Saori Dubourg, Leiterin des Unternehmensbereichs Nutrition & Health.

Siegfried CEO Dr. Rudolf Hanko: „Mit dieser Übernahme wird Siegfried die kritische Größe haben, um im Zuliefermarkt für die Pharmaindustrie als breit aufgestellter Anbieter eine führende Rolle zu spielen. Die Vorzeichen für Siegfried stehen auf Wachstum.“

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