Wachstumsmarkt Asien BASF untermauert Wachstumsstrategie mit Milliarden-Investitionen

Redakteur: Gerd Kielburger

BASF setzt sich in Asien-Pazifik bei der Umsetzung der weltweiten “We create chemistry”-Strategie ehrgeizige Ziele und legt dabei einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Um bis 2020 in der Region einen Umsatz von 25 Milliarden Euro zu erzielen, hat sich der Chemiekonzern ein straffes Programm auferlegt.

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Der Chemieriese BASF setzt weiterhin auf den Wachstumsmarkt Asien und untermauert sein Bekenntnis mit Investitionen in diese Region in Höhe von 10 Milliarden Euro.
Der Chemieriese BASF setzt weiterhin auf den Wachstumsmarkt Asien und untermauert sein Bekenntnis mit Investitionen in diese Region in Höhe von 10 Milliarden Euro.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Dublizität der Ereignisse: Just heute, wo der Spezialchemie-Konzern Lanxess mit der Inbetriebnahme des 400 Millionen Euro teuren Butylkautschukwerkes auf Jurong Island in Singapur die größte Investition der noch jungen Firmengeschichte feiert, gibt auch BASF seine ehrgeizigen Wachstumsziele für die Asien-Pazifik-Region bekannt. Asien boomt weiter und Sachanlageinvestitionen laufen auf Rekordniveau. So will BASF als größter Chemiekonzern der Welt bis 2020 mit Kunden in der Region einen Umsatz von 25 Milliarden Euro erzielen und dafür in den nächsten Jahren im Rahmen seiner Asien-Pazifik-Strategie weitere 10 Milliarden Euro investieren. Rund 9000 neue Arbeitsplätze sollen dadurch Vorort geschaffen werden. Gleichzeitig will das Unternehmen jährliche Einsparungen von 1 Milliarde Euro erzielen.

Rund ein Viertel der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der BASF soll bis 2020 in Asien-Pazifik betrieben werden. Ziel ist es, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Region zu entwickeln. Ressourcenschonung, Ernährung und eine höhere Lebensqualität stehen dabei im Mittelpunkt. „Asien-Pazifik wird in den kommenden Jahren mit großen Herausforderungen konfrontiert sein und zugleich der am schnellsten wachsende Markt für die chemische Industrie bleiben. Mit unserer Asien-Pazifik-Strategie positionieren wir BASF als führenden Anbieter nachhaltiger Lösungen in der Region“, sagte Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF SE und verantwortlich für die Region Asien-Pazifik. „Mit unserem starken globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk werden wir das Innovationspotential in Asien-Pazifik deutlich stärken, um unsere Kunden aus allen Branchen in der Region noch besser bedienen zu können.“

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Wachstum von zwei Prozentpunkten über der regionalen Chemieproduktion

BASF schätzt die jährliche Wachstumsrate für die reale Chemieproduktion in Asien-Pazifik bis 2020 auf 6,2 %. Dieser Wert liegt deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 4,0 %. Gemäß ihrer Strategie strebt das Unternehmen in Asien-Pazifik ein profitables Wachstum von mindestens zwei Prozentpunkten über der regionalen Chemieproduktion an, um im Jahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 25 Milliarden Euro zu erzielen.

BASF will mit Kunden in Kernmärkten zusammenarbeiten. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln für Anwendungen wie beispielsweise klimafreundliches Bauen, fortschrittliche Pharmaproduktion, umweltverträgliche Lacke, nachhaltigere Verpackungen, energieeffiziente Fahrzeuge, erneuerbare Energien und eine ressourcenschonendere Landwirtschaft.

Zudem planen die Strategen aus Ludwigshafen, bis 2020 rund ein Viertel der weltweiten Forschung in Asien-Pazifik zu betreiben. Dazu soll in der Region die Zahl der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung auf etwa 3500 steigen (2012: 800 Mitarbeiter). BASF will außerdem Forschungseinrichtungen auf in den Bereichen Elektronik- und Batteriematerialien, Landwirtschaft, Katalyse, Bergbau, Wasseraufbereitung, Polymere und Mineralien bauen. Nach der erfolgreichen Eröffnung des Innovation Campus Asia Pacific in Shanghai/China, prüft das Unternehmen den Aufbau eines weiteren Innovation Campus in der Region. Mehr als 2 Milliarden Euro Umsatz will das Unternehmen bis 2020 in Asien-Pazifik durch neue Geschäftsfelder und Akquisitionen erzielen.

Das Wachstum und der Wertbeitrag in Asien-Pazifik werden sich entsprechend den sich verändernden wirtschaftlichen und demographischen Rahmenbedingungen entwickeln. Das Unternehmen wird Lösungen für die Bedürfnisse der wachsenden Mittelschicht anbieten. Dazu zählen Lösungen für bezahlbaren Wohnraum, Nahrungsmittelanreicherung, Windenergie sowie die Trinkwasseraufbereitung. Außerdem plant BASF, neue Märkte in der Mongolei, in Laos, Myanmar und Kambodscha zu erschließen.

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