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Sicherheit von Chemikalien BASF und Sumitomo Chemical erforschen Alternative zu Tierversuchen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Sumitomo Chemical und BASF wollen gemeinsam nachhaltigere in-vitro-Systeme für die Sicherheitsbewertung von Pharmazeutika und Pflanzenschutzmittel erforschen. Mit der Entwicklung voll funktionsfähiger, kultivierter Zellen soll eine Alternative zu Tierversuchen geschaffen werden.

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Durch die Entwicklung nachhaltigere in-vitro-Systeme soll die Zahl der Tierversuche bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln verrringert werden.
Durch die Entwicklung nachhaltigere in-vitro-Systeme soll die Zahl der Tierversuche bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln verrringert werden.
(Bild: BASF)

Tokyo/Japan, Ludwigshafen – In den vergangenen Jahren sind die Vorschriften für die Registrierung von Pflanzenschutzmitteln und Pharmazeutika zunehmend strenger geworden. Zudem wurden vermehrt Sicherheitsstudien gefordert, die eine größere Aussagekraft in Bezug auf den Menschen haben. Daher beabsichtigen Sumitomo Chemical und BASF ein System zu entwerfen, das die Entwicklung sicherer Chemikalien unterstützt und gleichzeitig die Notwendigkeit konventioneller Tierversuche verringert.

Im ersten Schritt ihrer Forschungsaktivitäten soll eine neue Linie voll funktionsfähiger, kultivierter Zellen entwickelt werden, mit denen die Sicherheit von Chemikalien effizienter und präziser als mit konventionellen Methoden bewertet werden kann. „Bei unserer Zusammenarbeit kombinieren wir die Stärken beider Unternehmen, um neue Methoden zu entwickeln, mit denen die Zahl der Tierversuche verringert werden kann“, sagt Dr. Peter Eckes, President Bioscience Research bei BASF.

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