Elektromobilität BASF und chinesischer Automobilhersteller entwickeln gemeinsam Konzeptfahrzeuge

Redakteur: MA Alexander Stark

BASF und das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Guangzhou Automobile Group haben auf der Internationalen Automobilmesse Guangzhou 2018 drei gemeinschaftlich entwickelte Elektro-Konzeptfahrzeuge vorgestellt. Es ist das erste Mal, dass der Konzern Konzeptfahrzeug gemeinsam mit einem chinesischen Automobilhersteller entwickelt hat.

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Gemeinsam von BASF und GAC R&D Center entwickelte Konzeptfahrzeuge für die Elektromobilität.
Gemeinsam von BASF und GAC R&D Center entwickelte Konzeptfahrzeuge für die Elektromobilität.
(Bild: BASF)

Guangzhou/China – Die vorgestellten Zweisitzer wurden vom GAC R&D Center mit Unterstützung der Prototyp- und Materialexpertise der Designfabrik des deutschen Partners entwickelt. Die Anlaufstelle für Produktdesigner greift dabei auf eine innovative Werkstoffpalette und Lösungen zurück. Die Fahrzeuge wurden auf die Anforderungen und Wünsche unterschiedlichster Zielgruppen abgestimmt. Zudem sollen diese Fahrzeuge dem zunehmend populären städtischen Mobilitätskonzept des Carsharing Rechnung tragen, teilte das Unternehmen mit. Darüber hinaus nehme die Vielfalt der Bedürfnisse und Designvorlieben chinesischer Autofahrer zu, da immer mehr Frauen und Senioren hinter dem Lenkrad Platz nehmen würden.

Laut Zhang Fan, Vice President des GAC R&D Center, ermöglichen die Werkstofflösungen von BASF die Umsetzung eines flexiblen Designs und neuer Funktionen für stilistisch vielfältigen Konzeptfahrzeuge. Die Lösungen reichen von einer ganzheitlichen Luftreinigung über die Sitzbezüge bis hin zu Werkstoffen für Karosserien und Akkus von Elektrofahrzeugen. Die Autolacke sollen den individuellen Stil der präsentierten Konzeptfahrzeuge unterstreichen.

Auf der Internationalen Automobilmesse Guangzhou 2018 wurden drei Konzeptfahrzeuge vorgestellt:

  • 2US: Der Elektro-Zweisitzer für Senioren verfügt über drehbare Sitzschalen, die älteren Fahrern und Beifahrern das Ein- und Aussteigen erleichtern. Die Kunststoffzahnräder der Drehmechanik aus Ultramid Advanced N stellen sicher, dass sich die Sitze sanft und reibungslos um 90 Grad aus der Fahrzeugkabine herausdrehen und wieder hineindrehen lassen.
  • 2U: Dieses Modell wurde auf die Wünsche von Fahrerinnen abgestimmt, die sich mit ihrem Fahrzeug abheben wollen. Möglich wird dies etwa durch Autositze mit lichtdurchlässigen Zierteilen aus Ultramid Vision. Der fellartige Bezug des Beifahrersitzes wurde mit dem TPU Ultrafuse für 3D-Druckanwendungen realisiert.
  • 2All: Dieses Fahrzeug bietet mehrere Merkmale, die für die Nutzung im Carsharing konzipiert wurden, z.B. eine einfache Handhabung und geringer Wartungsbedarf. Die Stoßstangen vorn und hinten bestehen aus Elastollan HPM von BASF und sind dank ihrer Elastomerbeschichtung besonders kratzfest. Die Sitz- und Rückenpolsterung aus dem Partikelschaumstoff Infinergy E-TPU sorgt für eine Kombination aus Komfort und Robustheit.
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