Technische Kunststoffe BASF stockt Compoundierkapazitäten in Schwarzheide auf

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Erst Mitte des Jahre hat BASF in Schanghai ihre Compoundierkapazitäten für die Werkstoffe Polyamid und Polybutylenterephthalat (PBT) mehr als verdoppelt und in Korea ging Ende Oktober eine weitere Anlage in Betrieb. Nun wird in Schwarzheide um weitere 70 000 Tonnen aufgestockt.

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Nachdem BASF bereits Mitte des Jahres die Produktionskapazität in der Polymerisationsanlage im Shanghai Chemical Industry Park (Bild) erhöht hat, wird nun auch in Schwarzheide aufgestockt.
Nachdem BASF bereits Mitte des Jahres die Produktionskapazität in der Polymerisationsanlage im Shanghai Chemical Industry Park (Bild) erhöht hat, wird nun auch in Schwarzheide aufgestockt.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – BASF sieht sich mit einer steigenden Nachfrage nach technischen Kunststoffen konfrontiert und erweitert daher nun auch die Compoundierkapazitäten in Schwarzheide. Ab 2017 sollen hier bis zu 70 000 Jahrestonnen Polyamid (Ultramid) und PBT (Ultradur) zusätzlich produziert werden. Die weltweite Compoundierkapazität der BASF für PA und PBT wird dann mehr als 700 000 Jahrestonnen betragen, so das Unternehmen. Bereits Mitte des Jahres hat BASF in Schanghai/China die Compoundierkapazitäten für die beiden Werkstoffe mehr als verdoppelt und auch die Kapazitäten für thermoplastisches Polyurethan (TPU) aufgestockt. Und in Korea hat Ende Oktober eine Anlage für die Compoundierung von Polyamid und PBT den Betrieb aufgenommen.

„Mit dieser Erweiterung bauen wir unsere führende Stellung bei technischen Kunststoffen in Europa weiter aus“, sagt Dr. Melanie Maas-Brunner, Leiterin der Geschäftseinheit Performance Materials Europe der BASF. „Mit hocheffizienten Anlagen helfen wir unseren Kunden, die gestiegenen Erwartungen an Werkstoffe, z.B. für großvolumige und global produzierte Bauteile in der Automobilindustrie, zu erfüllen. So begleiten wir als zuverlässiger Partner das Wachstum unserer Kunden und helfen ihnen dabei, Herausforderungen wie Leichtbau und Emissionsreduktion mit Innovationen zu meistern.“ Die technischen Kunststoffe werden in der Automobilindustrie, dem Elektro- und Elektroniksektor sowie im Bau- und Möbelbereich verarbeitet. Dazu zählen z.B. Autositzstrukturen, Ölwannen, Motorträger, Sensoren und Steckverbinder, Stühle und Befestigungselemente.

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