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China Market Insider Analyse BASF Shanshan und Kathodenmaterialien – Partner-Strategie für China-Expansion

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Der Boom der E-Mobilität in China bedeutet neue Chancen für die chemische Industrie in Europa. Doch ein erfolgreicher Eintritt in diesen volatilen Markt ist alles andere als leicht. Ein aktuelles Beispiel ist das Segment für Kathodenmaterialien in der Volksrepublik, das schnell wächst, aber noch sehr zersplittert und überwiegend von chinesischen Unternehmen kleiner und mittlerer Größe dominiert ist. BASF zeigt, wie es gehen könnte.

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Kürzlich hat eine strategische Investition der BASF in das neue Joint-Venture „BASF Shanshan Battery Materials“ Ende August viel Aufmerksamkeit erregt. Analysten in Peking sehen den Schachzug der Ludwigshafener als klugen Versuch, einen „Shortcut“ zu nehmen, um schnell Kapazitäten in dem heißen Markt für Batteriematerialien aufzubauen.

Durch die politische Förderung aus der Pekinger Zentrale und unvorhergesehene Ereignisse wie die Corona-Krise ist die Nachfrage nach E-Autos und Powerbatterien in China noch schneller gewachsen als Analysten vorhergesagt hatten. Nur durch Kooperationen mit chinesischen Partnern sei es nun möglich, die Nachfrage von Kunden in der Autoindustrie zu befriedigen, sagten Beobachter der BASF-Strategie vor Ort.