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Investition in Startup

BASF setzt auf Quantencomputing in der Chemieindustrie

| Redakteur: Alexander Stark

BASF Venture Capital schließt sich einer Investorengruppe in der Series-A-Investmentrunde von Zapata Computing mit Hauptsitz in Cambridge, Massachusetts, an. Zapata entwickelt sowohl eine leistungsstarke Softwareplattform als auch spezifische Anwendungen für die 1000 größten Unternehmen der Welt, um eine Bandbreite neu entstehender Quantencomputing-Hardware effizient einsetzen zu können.

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Markus Solibieda, Managing Director bei BASF Venture Capital: „Zapata ist gut aufgestellt, um einen Mehrwert für verschiedenste Branchen zu generieren, darunter für die Chemie-, Pharma-, Automobil-, Luftfahrt- und Finanzbranche.“
Markus Solibieda, Managing Director bei BASF Venture Capital: „Zapata ist gut aufgestellt, um einen Mehrwert für verschiedenste Branchen zu generieren, darunter für die Chemie-, Pharma-, Automobil-, Luftfahrt- und Finanzbranche.“
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Mit der Investition in Zapata will der Chemiekonzern die Chancen der Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette nutzen. Quantencomputer sollen es ermöglichen, komplexe Fragestellungen effizient zu bearbeiten und die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte weiter zu verkürzen. Das Unternehmen Zapata, das im Jahr 2017 aus der Harvard University ausgegliedert wurde, nutzt die finanzielle Unterstützung für die Erweiterung seines wissenschaftlichen Teams und die Weiterentwicklung seiner Softwareplattform, um den wachsenden Kundenanforderungen gerecht zu werden. BASF schließt sich einer Investmentrunde an, die von Comcast Ventures und Prelude Ventures angeführt wird und zu der sowohl neue als auch bestehende Co-Investoren gehören, darunter Pitango Ventures, Pillar Venture Capital und The Engine.

Quantencomputing ist ein zukunftsweisender Rechenansatz, der die Gesetze der Quantenmechanik nutzt, um bestimmte Berechnungen zu beschleunigen. Obwohl Quantencomputing ein riesiges Potenzial birgt, wird es aktuell durch die Entwicklungsgeschwindigkeit der Hardware gebremst. Der hybride quantenklassische Ansatz von Zapata ist darauf ausgelegt, das Maximum herauszuholen aus der begrenzten Qubit-Anzahl, die uns in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen wird.

Was ist Quantencomputing?

Klassische Computer verwenden für Berechnungen viele Bits („0“ und „1“). Ein Quantenbit („Qubit“) dient, wie ein Bit bei klassischen Computern, als kleinstmögliche Einheit für Berechnungen. Ein Qubit besteht aus zwei Quantenzuständen, z. B. dem Elektronenspin, der zwei Drehrichtungen aufweisen kann. Die Qubits können so kombiniert werden, dass sie viel mehr Informationen enthalten können als dieselbe Anzahl an klassischen Bits. Durch diese „Superposition“ kann ein Quantencomputer gegenüber einem klassischen Computer bei bestimmten, wichtigen Anwendungen, wie Materialmodellierung, Optimierung und maschinelles Lernen, deutlich effizienter arbeiten.

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