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Steigende Nachfrage nach Herbiziden

BASF kündigt 200 Millionen Euro Investition in US-Landwirtschaft an

| Redakteur: Tobias Hüser

BASF hat eine Investition in Höhe von über 200 Millionen Euro in den Ausbau der Herbizid-Produktionskapazitäten in den USA angekündigt. Das Unternehmen will über 20 neue Produkte in den nächsten zwei Jahren auf den Markt bringen.

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BASF kündigt neue Investitionen und Lösungen an, die Landwirte und Partner in Nordamerika bei der Steigerung von Erträgen und der Verbesserung der Effizienz unterstützen werden.
BASF kündigt neue Investitionen und Lösungen an, die Landwirte und Partner in Nordamerika bei der Steigerung von Erträgen und der Verbesserung der Effizienz unterstützen werden.
(Bild: BASF)

North Carolina/USA – BASF will Landwirte in den USA bei der Steigerung von Erträgen unterstützen und plant deshalb über 200 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten für die Herbizide Dicamba und DMTA am Standort Beaumont in Texas und in die Modernisierung der Produktion am Standort Hannibal in Missouri zu investieren.

Die Kapazitäten können voraussichtlich 2016/17 für die Produktion genutzt werden. Mit dieser Expansion will BASF der steigenden Nachfrage nach ihrem Herbizid-Angebot nachkommen. Dieses umfasst neun unterschiedliche Wirkungsweisen und mehrjährige Fruchtfolgenpläne und stellt eine flexible und dauerhafte Unkrautbekämpfung sicher. Momentan prüft das Unternehmen zusätzliche Investitionen als Bestandteil ihres Plans, von 2014 bis 2018 Ausgaben in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro zur Steigerung der weltweiten Produktion ihrer Pflanzenschutzprodukte zu tätigen.

20 neue Produkte in den nächsten zwei Jahren

Die Investitionen gehen mit der geplanten Markteinführung von über 20 verschiedenen Produkten für die Agrarwirtschaft aus der Forschungs- und Entwicklungspipeline von BASF in Nordamerika einher. Höhepunkt ist die nächste Generation der Dicamba-Formulierung: das Herbizid Engenia. Ab 2015 wird das Herbizid Landwirten dabei helfen, resistente Unkräuter in wichtigen Feldkulturen zu bekämpfen und darüber hinaus als Schlüsselkomponente für dicamba- bzw. glyphosattolerante Anbausysteme dienen.

„Wir wollen weiterhin in Forschung und Entwicklung sowie in die Bereiche Produktion und Personal in Nordamerika investieren, damit wir Landwirten und unseren Vertriebspartnern effektive und effiziente Lösungen bieten können“, erläutert Markus Heldt, Präsident des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection.

Behandlung der Saatoberfläche

Weitere neue Produkte sind u.a. die Mitizide Nealta für Sonderkulturen sowie Sultan für Rasen und Zierpflanzen, die eine effektive Langzeitwirkung bei der Bekämpfung von Milben in allen Lebensphasen zeigen. Die Forschungs- und Entwicklungsplattform von Functional Crop Care wird es BASF ermöglichen, ab 2015 eine neue Produktfamilie zur Behandlung der Saatoberfläche anzubieten, die sowohl auf dem Fungizid Xemium als auch auf dem Ureaseinhibitor Limus basiert.

Der Inhibitor bietet eine optimale Stickstoffverfügbarkeit während kritischer Wachstumsphasen der Nutzpflanzen und trägt zu einer Verbesserung der Umweltverträglichkeit bei, indem es dabei hilft, den Stickstoffverlust im Feld zu verringern.

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