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Lithium-Schwefel-Batterien BASF kauft Anteil an Sion Power

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die BASF kauft für 50 Millionen US-Dollar einen Anteil am amerikanischen Akku-Hersteller Sion Power. Ziel ist die Erschließung von weiteren Geschäftsfeldern mit überdurchschnittlichen Wachstumraten, die außerhalb der heutigen Aktivitäten das Ludwigshafener Chemiekonzerns liegen.

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Forschungszentrum in Iselin/New Jersey/USA (Bild: BASF)
Forschungszentrum in Iselin/New Jersey/USA (Bild: BASF)

Ludwigshafen – Der Beteiligungsvertrag mit Sion Power ist eine Ergänzung zur Geschäftstätigkeit der BASF bei der Entwicklung von Elektrolyten und Kathodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien. Der Chemieriese plant bis 2016 Investitionen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Das Geld soll in Erforschung, Entwicklung und Herstellung moderner Batteriematerialien fließen.

Im weiteren Verlauf dieses Jahres soll in Elyria im US-Bundesstaat Ohio eine moderne Produktionsstätte für Kathodenmaterialien in Betrieb gehen. Diese und künftige Aktivitäten der BASF werden in der neuen globalen Geschäftseinheit Battery Materials zusammengefasst, die seit dem 1. Januar 2012 besteht und Teil des Unternehmensbereichs Catalysts mit Sitz in Iselin im US-Bundesstaat New Jersey ist. Der Bereich beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung von Umwelt- und Prozesskatalysotoren.

Sion Power ging aus der 1994 gegründeten Moltech Corporation hervor und ist in der Entwicklung von Hochenergie-Akkumulatoren auf Lithium-Schwefel-Basis für Elektrofahrzeuge und tragbare Elektrogeräte tätig. Das amerikanische Unternehmen mit Sitz in Tucson/Arizona besitzt über 100 Patente in den USA und im Ausland.

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