Strategische Partnerschaft BASF investiert in Logistik-Start-up Ahrma

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

BASF geht eine strategische Partnerschaft mit dem niederländischen Logistik-Start-up Ahrma ein. Zusammen will man ein transparentes und effizientes Lieferketten-Ökosystem aufbauen. Der Chemiekonzern investiert dafür 5 Millionen Euro in Ahrma-Aktien.

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Ahrma bietet eine komplette, mietbare Lieferkettenlösung an, die aus einer Mehrwegpalette besteht, die mit dem Polyurethan-Sprühsystem Elastocoat C von BASF beschichtet ist und einen aktiven drahtlosen Transponder besitzt.
Ahrma bietet eine komplette, mietbare Lieferkettenlösung an, die aus einer Mehrwegpalette besteht, die mit dem Polyurethan-Sprühsystem Elastocoat C von BASF beschichtet ist und einen aktiven drahtlosen Transponder besitzt.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Ahrma bietet eine mietbare Lieferkettenlösung an, die aus einer Mehrwegpalette besteht, die mit dem Polyurethan-Sprühsystem Elastocoat C von BASF beschichtet ist und einen aktiven drahtlosen Transponder besitzt. Diesen Transponder stellt Ahrma auch als autarkes System bereit, sodass sowohl bereits vorhandene Anlagen als auch völlig neue Anwendungsbereiche damit ausgerüstet werden können.

Erste Piloteinsätze der „intelligenten Palette“ von Ahrma bei BASF-Kunden haben die Vorteile des Systems bestätigt. Anwender bekamen eine vollständige Übersicht über Standort und Bewegung der versandten Güter sowie über Temperaturschwankungen, Beladungszustand und eventuelle Stöße oder Stürze. Es war diese Transparenz, die dann Prozessverbesserungen, Abfallreduzierungen und Kosteneinsparungen möglich machte.

„Es besteht großes Interesse an der intelligenten Nutzung von Logistikdaten, da Unternehmen in allen Branchen transparente, zuverlässige Informationen in Echtzeit benötigen, um ihre Lieferketten zu optimieren“, meint Raimar Jahn, Leiter des Unternehmensbereichs Performance Materials der BASF. Zusammen will man die Entwicklung des Start-ups gemeinsam fortführen – von internen Anwendungsfällen bis hin zur Förderung der Weiterentwicklung der Technologie. „Wir sind der Meinung, dass das Potenzial für ein solches Angebot weit über die chemische Industrie hinausgeht“, so Jahn.

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