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Tierernährung BASF hebt Force Majeure für Vitamin-A- und Vitamin-E-Produkte auf

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

BASF hat die Force Majeure für die Produkte Lutavit A 1000, Lutavit A 500, Vitamin-A-Palmitat 1.6 Mio I.U./g, Lutavit E 50, Lutavit E 50 S und Vitamin-E-Acetat 94% im Geschäftsbereich Tierernährung aufgehoben. Die Force Majeure für Riech- und Geschmacksstoffe auf Basis von Citral und Isoprenol, für Vitamin A und E sowie für mehrere Carotinoide wurden nach einem Vorfall in der Citral-Anlage in Ludwigshafen notwendig, der sich Ende Oktober 2017 ereignete.

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Blick auf die Citral-Anlage von BASF in Ludwigshafen
Blick auf die Citral-Anlage von BASF in Ludwigshafen
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Da die Qualitätsprüfungen im Geschäftsbereich Humanernährung anspruchsvoller als im Geschäftsbereich Tierernährung sind, geht BASF davon aus, die Force Majeure für Vitamin-A- und Vitamin-E-Produkte sowie für Carotinoide im Geschäftsbereich Humanernährung erst ab Mitte des dritten Quartals 2018 schrittweise aufheben zu können.

Die Force Majeure für den Großteil der Riech- und Geschmacksstoffe auf Basis von Citral und Isoprenol sollen im vierten Quartal 2018 aufgehoben werden, da die Produktionsabläufe sich von denen für Vitamine unterscheiden. Als einer der wichtigsten Lieferanten von Riech- und Geschmacksstoffen für Kunden in der Aroma- und Duftstoffindustrie priorisiert BASF eine schnelle Belieferung ihrer Kunden mit Folgeprodukten; Lagerbestände werden parallel aufgebaut. Daher wird es im Geschäftsbereich Riech- und Geschmacksstoffe länger dauern als in den Geschäftsbereichen Tier- und Humanernährung, bis die Bedingungen zur Aufhebung der Force Majeure (darunter auch der Aufbau von Sicherheitslagerbeständen) erfüllt sind. Die Aufhebung der Force Majeure für ausgewählte Produkte, die in Kampagnen produziert werden, folgt im Anschluss.

Die Kunden werden von ihren jeweiligen Ansprechpartnern aus dem Vertrieb informiert, sobald der genaue Zeitpunkt zur Aufhebung der Force Majeure für betroffene Produkte feststeht. Geplante Liefertermine werden unter Berücksichtigung der Lieferzeit mitgeteilt. Diese ist von der Region, dem Land und dem Produkt abhängig und kann von mehreren Tagen bis hin zu mehreren Wochen oder Monaten dauern.

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