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Wasserbasislacke

BASF erweitert Produktions- und Laborkapazitäten für Wasserbasislacke

08.01.2008 | Redakteur: Marion Wiesmann

BASF rechnet mit einem höheren Bedarf an Wasserbasislacken in der Automobilindustrie. Bild: BASF
BASF rechnet mit einem höheren Bedarf an Wasserbasislacken in der Automobilindustrie. Bild: BASF

BASF Coatings stockt am Standort Würzburg seine Produktion von Wasserbasislacken um rund 30 Prozent auf. Besonders in Europa und Asien rechnet das Unternehmen mit guten Marktentwicklungen.

Würzburg, Münster – Mit einer Investition über rund 21 Millionen Euro stärkt die BASF Coatings ihr Geschäft mit der Wasserbasislack-Technologie. Die Fertigungskapazität wird um rund 30 Prozent ausgebaut, neue Dispergier- und Dosiertechnik implementiert. Die Basislackentwicklung wird in einem neu errichteten Laborgebäude konzentriert. Für Labor- und Produktionsbedarf entstehen zusätzliche Applikationseinrichtungen. Erste Anlagen werden nach Projektplan voraussichtlich in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres in Betrieb gehen. Im ersten Quartal des Jahres 2009 soll die Kapazitätserweiterung abgeschlossen werden. Cirka 20 neue Arbeitsplätze sollen durch die Maßnahme entstehen.

Gute Marktprognosen für Wasserbasislacke

Beim Wasserbasislack wird im Vergleich zum konventionellen Basislack der Hauptanteil der organischen Lösemittel durch Wasser ersetzt, dadurch werden Lösemittelemissionen reduziert. Während im Jahr 1997 weltweit 20 Prozent wasserbasierende Lacksysteme eingesetzt wurden, ist der Anteil nach Unternehmensaussage bis heute auf cirka 35 Prozent gestiegen. BASF rechnet mit einer steigenden Nachfrage vor allem in den Märkten Europa und Asien.

Investitionen auch am Standort Münster

Auch am Standort Münster-Hiltrup investiert BASF Coatings. Hier haben bereits Arbeiten zum Bau eines neuen Polyurethan-Reaktors zur Produktion von Harzen, die für die Herstellung der Wasserbasislacke benötigt werden, begonnen. Die Investitionssumme beträgt rund acht Millionen Euro.

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