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Klebstoffbeschichtungen BASF erweitert Kompetenzzentrum für Klebstoffbeschichtungen

| Redakteur: Doris Popp

Die BASF hat ihr Beschichtungszentrum um eine maßgeschneiderte und flexible Laborbeschichtungs- und Kaschieranlage erweitert.

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Die neue Laborbeschichtungsanlage
Die neue Laborbeschichtungsanlage
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Die neue Beschichtungsanlage soll die Produkt- und Prototypenentwicklung von Klebstoffsystemen für flexible Verpackungen, Etiketten, Klebebändern und funktionalen Folienbeschichtungen erleichtern. Die Kapazität für Kundentests soll so gesteigert und die Entwicklung neuer Produkte, sowie die Anpassung bestehender Klebstoffformulierungen an neue Trägermaterialien, beschleunigt werden.

„Mit der Erweiterung unseres Beschichtungszentrums können wir unsere führende technische Position und Innovationskraft bei wasserbasierten Klebstoffsystemen und UV-Acrylat-Hotmelts weiter ausbauen und unsere Kunden nachhaltig erfolgreicher machen“, erklärt Dr. Jürgen Pfister, Leiter der Einheit Dispersionen für Klebstoffe und Faserbindung in Europa. Die universelle Laborbeschichtungsanlage ermöglicht exakte, reproduzierbare Beschichtungen von wasserbasierten und UV-Acrylatsystemen im Ein-Kilo-Maßstab sowie die Vorbehandlung und Kaschierung unterschiedlichster Folienkombinationen.

Das globale Kompetenzzentrum für Klebstoffbeschichtungen befindet sich im Stammwerk der BASF in Ludwigshafen. Die Beschichtungsexperten arbeiten eng mit allen relevanten BASF Forschungs- und Entwicklungszentren für Klebrohstoffe und den entsprechenden regionalen Geschäftseinheiten zusammen.

Die Kompetenzen und Erfahrungen aller Mitarbeiter aus technischem Service, Entwicklung, Forschung und Labor werden hier zusammengeführt. Kernstück des Kompetenzzentrums ist die bereits bestehende Pilotanlage, die mit einer Geschwindigkeit von 1800 Meter pro Minute den Weltrekord im Beschichten von Dispersionen hält. Die neue Laborbeschichtungsanlage erweitert die Möglichkeiten für Beschichtungsversuche.

Um Innovationen voranzutreiben, investiert BASF jedes Jahr über 800 000 Euro in die Erneuerung und Instandhaltung seiner Klebstoff-Beschichtungsanlagen. „Gemeinsam mit unseren Kunden arbeiten wir bereits heute an den Problemlösungen von Morgen“, sagt Andree Dragon, technischer Leiter des Beschichtungszentrums.

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