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Propionsäure

BASF erweitert Kapazitäten für Propionsäure

| Redakteur: Marion Wiesmann

Der Unternehmensbereich Zwischenprodukte der BASF will bis 2009 die Produktionskapazitäten von Propionsäure in Ludwigshafen und Nanjing um fast 30 Prozent aufstocken.

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Stammwerk der BASF Gruppe in Ludwigshafen Bild: BASF
Stammwerk der BASF Gruppe in Ludwigshafen Bild: BASF
( Archiv: Vogel Business Media )

Ludwigshafen, Nanjing/China – BASF plant die Produktionskapazitäten des chemischen Zwischenprodukts Propionsäure zu erweitern – um 30 000 Jahrestonnen am Standort Ludwigshafen und 9 000 Jahrestonnen in Nanjing, China. Nach Abschluss der Anlagenerweiterung Mitte 2009 will BASF über eine Kapazität von insgesamt 149 000 Jahrestonnen Propionsäure verfügen. Die Produktion in Nanjing erfolgt hierbei durch BASF-YPC, einem Gemeinschaftsunternehmen der BASF und der China Petroleum & Chemical Corporation (Sinopec).

Das größte Anwendungsgebiet von Propionsäure ist die Konservierung von Futtergetreide. Futtergetreidekonservierung auf Basis von Propionsäure hat gegenüber anderen Methoden deutliche ökonomische und ökologische Vorteile, ergab eine unternehmenseigene Ökoeffizienz-Analyse der BASF. Diese zeigt, dass der Einsatz der Säure als Konservierungsmittel bei Getreidefutter wesentlich ökoeffizienter ist, als das Haltbarmachen durch Trocknen oder Einlagern in luftdichten Silos. Neben der Konservierung wird die organische Säure eingesetzt bei der Herstellung von Vitamin E und in den Bereichen Pharma, Pflanzenschutz, Lösemittel, Lebensmittelkonservierung und Kunststoffe.

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