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Betonzusatzmittel

BASF eröffnet Produktion für Bauchemikalien in St. Petersburg

| Redakteur: Tobias Hüser

Betonzusatzstoffe bzw. –zusatzmittel – so genannte Admixtures – werden dazu verwendet, bestimmte physikalische Eigenschaften von Beton, wie das Fließvermögen, zu verändern und damit die Reaktion von Beton auf bestimmte Bedingungen zu optimieren.
Betonzusatzstoffe bzw. –zusatzmittel – so genannte Admixtures – werden dazu verwendet, bestimmte physikalische Eigenschaften von Beton, wie das Fließvermögen, zu verändern und damit die Reaktion von Beton auf bestimmte Bedingungen zu optimieren. (Bild: BASF)

BASF hat eine neue Anlage für Bauchemikalien im russischen St. Petersburg in Betrieb genommen. Die Produktion verfügt über drei Fertigungslinien, in denen Betonzusatzmittel, alkalifreie Erhärtungsbeschleuniger und Schmiermittel für Schildvortriebssysteme im Tunnelbau hergestellt werden.

St. Petersburg/Russland –„Unser Ziel ist es, die BASF-Präsenz in Russland weiter auszubauen“, kündigt Christoph Roehrig, Leiter BASF Russland und GUS, an. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt belaufen sich die Investitionen in die neue Produktionsstätte auf rund 5 Millionen Euro. In der neuen Anlage werden verschiedene Betonzusatzmittel produziert, darunter Additive auf Basis von Ligninsulfonaten und Naphthalinsulfonaten. Auch die die neueste BASF-Innovation für die Bauindustrie – Additive basierend auf Polycarboxylatestern und Polyarylether – soll in dem Werk hergestellt werden.

Durch die neue Fertigungsanlage ist das Unternehmen in der Lage, die gesamte Materialproduktion für Sprühbeton und Schmiermittel für Schildvortriebssysteme im Tunnelbau vor Ort abzuwickeln. Ein Highlight der Anlage ist das eigene Labor für die Qualitätskontrolle. Es dient dazu, eine hohe Qualität nach russischen und europäischen Standards sicherzustellen. Außerdem wurde am neuen Standort ein Entwicklungszentrum eröffnet, in dem neue Produkte und Verbindungen entwickelt werden, von denen einige je nach regionalen Anforderungen maßgeschneidert werden.

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Bauchemikalien besonders im Nordwesten Russlands gefragt

„Der neue Produktionsstandort hilft uns dabei, die hohe Nachfrage nach diesen Lösungen besonders im Nordwesten des Landes, im Ural, in Sibirien und im Föderationskreis Wolga, aber auch in anderen Regionen in Russland zu befriedigen. Durch die Optimierung der Logistikkette können wir diese Lösungen kostengünstiger anbieten und deutlich schneller liefern. Damit sind unsere Kunden in der Lage, technisch anspruchsvolle Projekte umzusetzen“, so Sergey Vetlov, Geschäftsführer von BASF Construction Systems.

„Insbesondere die Schmiermittel für Schildvortriebssysteme im Tunnelbau würden über ein großes Exportpotenzial verfügen, so Vetlov. „Wenn der diesbezügliche Bedarf der Unternehmen vor Ort gedeckt ist, können wir diese Produkte auch ins Ausland liefern. Hier war die Auswahl des neuen Standorts wichtig, denn die Hafenstadt St. Petersburg ist logistisch sehr gut angebunden.“ BASF will sich auf die Entwicklung vielversprechender Regionen im Land konzentrieren. „Hauptsächlich werden wir uns den Geschäftsbereichen zuwenden, in denen wir nahe an unseren Kunden vor Ort sein müssen, um deren Anforderungen besser erfüllen zu können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Markt für Bauchemikalien“, so Roehrig.

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