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Ökoeffiziente Wasserbasislacke BASF Coatings baut Produktions- und Laborkapazitäten für Wasserbasislacke aus

| Redakteur: Frank Jablonski

Der Unternehmensbereich Coatings von BASF plant die Kapazitäten verschiedener Produktionen auszuweiten.

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Auch bei der Autoreparaturlackierung sind die BASF-Lacke auf Wasserbasis zunehmend gefragt.
Auch bei der Autoreparaturlackierung sind die BASF-Lacke auf Wasserbasis zunehmend gefragt.
( Bild: BASF )

Würzburg/Münster - BASF Coatings erweitert am Standort Würzburg ihre Produktions- und Laborkapazitäten zur Herstellung von ökoeffizienten Wasserbasislacken. Das Unternehmen kommt damit der steigenden Marktnachfrage in Europa und Asien nach. Darüber hinaus investiert BASF Coatings in den Bau eines neuen Polyurethan-Reaktors am Standort Münster-Hiltrup zur Produktion von Harzen, die für die Herstellung der Wasserbasislacke benötigt werden.

Zum Hintergrund: Beim Wasserbasislack wird im Vergleich zum konventionellen Basislack der Hauptanteil der organischen Lösemittel durch Wasser ersetzt. Der Vorteil liegt in einer erheblich geringeren Umweltbelastung durch Reduzierung der Lösemittelemissionen. Während im Jahr 1997 weltweit 20% wasserbasierende Lacksysteme eingesetzt wurden, ist der Anteil bis heute auf etwa 35% gestiegen.

Dr. Thomas Krüger, Werkleiter in Würzburg, erklärt den steigenden Bedarf so: „Gerade im Bereich der Kunststoffanbauteile ist der Bedarf nach Wasserbasislacken spürbar angestiegen.“ Das Werk in Würzburg ist bereits als Kompetenzzentrum der BASF Coatings für Wasserbasislacke aktiv. Durch die Investition werden rund 20 neue Arbeitsplätze entstehen. Neben dem Ausbau der Gebäude für die Produktion sowie der Applikationsanlagen modernisiert und erweitert BASF Coatings auch den Laborbereich. Damit können neue Farbtöne für Kunststoffanbauteile schneller entwickelt werden.

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