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Geschäftsentwicklung BASF bestätigt den Ausblick für 2012

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Trotz zunehmender konjunktureller Risiken bestätigt das weltweit größte Chemieunternehmen BASF die Prognosen für das Geschäftsjahr 2012. Der Ludwigshafener Konzern strebt an, Umsatz und Ergebnis gegenüber dem 2. Halbjahr 2011 zu steigern.

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Dr. Kurt Bock ist Vorsitzender des Vorstands der BASF: „Wir streben unverändert an, Umsatz und Ergebnis gegenüber dem 2. Halbjahr 2011 zu steigern; eine Prognose, die vor allem durch die Wiederaufnahme unserer Ölproduktion in Libyen gestützt wird. Das Ergebnis in unserem Chemiegeschäft wird voraussichtlich unter dem Wert des Vorjahres liegen. Insgesamt erwarten wir nach wie vor, dass wir bei Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen, die Spitzenwerte von 2011 übertreffen werden.“
Dr. Kurt Bock ist Vorsitzender des Vorstands der BASF: „Wir streben unverändert an, Umsatz und Ergebnis gegenüber dem 2. Halbjahr 2011 zu steigern; eine Prognose, die vor allem durch die Wiederaufnahme unserer Ölproduktion in Libyen gestützt wird. Das Ergebnis in unserem Chemiegeschäft wird voraussichtlich unter dem Wert des Vorjahres liegen. Insgesamt erwarten wir nach wie vor, dass wir bei Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen, die Spitzenwerte von 2011 übertreffen werden.“
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Das BASF-Geschäft hat sich im 2. Quartal 2012 laut Unternehmen insgesamt solide entwickelt. Den Umsatz verbesserte der Chemieriese um sechs Prozent auf 19,5 Milliarden Euro, das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen stieg um 253 Millionen Euro auf 2,5 Milliarden Euro.

Bei rückläufigen Absatzmengen im Chemiegeschäft, das die Segmente Chemicals, Plastics, Performance Products und Functional Solutions umfasst, trugen dazu vor allem die gute Entwicklung von Agricultural Solutions sowie von Oil & Gas bei.

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Im 1. Halbjahr 2012 betrug der Umsatz kumuliert 40,1 Milliarden Euro. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das EBIT vor Sondereinflüssen lag mit über fünf Milliarden Euro auf dem Niveau des 1. Halbjahres 2011.

Zunehmende konjunkturelle Risiken

Der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Kurt Bock wies bei der Vorstellung der aktuellen Geschäftszahlen auf die zunehmenden konjunkturellen Risiken hin: „Unsere Kunden agieren weiterhin vorsichtig und reduzierten ihre Lagerbestände, auch in Erwartung möglicherweise fallender Verkaufspreise in Folge rückläufiger Rohstoffkosten.“

Zudem würde der chinesische Wachstumsmotor stottern, mit der Folge, dass der BASF-Umsatz in Asien in lokaler Währung im 2. Quartal 2012, wie bereits im 1. Quartal 2012, zurückgegangen sei.

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