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50 Millionen Euro Investition BASF baut F&E-Campus im indischen Mumbai

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

BASF hat mit dem Bau eines neuen Innovation Campus im indischen Neu-Mumbai begonnen. Das Unternehmen wird über ihre Tochtergesellschaft BASF Chemicals India rund 50 Millionen Euro in Indien investieren. Die Einrichtung wird etwa 300 Wissenschaftlern Platz bieten, die in den Bereichen Pflanzenschutz, Prozessentwicklung und der Polymerforschung arbeiten werden.

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So soll der BASF Innovation Campus in Mumbai im Jahr 2017 aussehen.
So soll der BASF Innovation Campus in Mumbai im Jahr 2017 aussehen.
(Bild: BASF)

Mumbai/Indien – Der BASF Innovationscampus in Mumbai wird globale Forschungs- sowie regionale und lokale Entwicklungsaktivitäten umfassen. Die Entwicklungsaktivitäten werden für die BASF-Geschäftseinheiten Performance Chemicals, Care Chemicals und Pigments & Dispersions ausgeführt. Durch die Kombination von Entwicklungsaktivitäten mit globaler Forschung wird der Campus den Austausch von Fachwissen und Ideen über aktuelle Technologien und Methoden fördern, den Zugang zu moderner Ausstattung ermöglichen sowie Synergien schaffen.

„Der BASF Innovation Campus wird die besten internationalen Wissenschaftler aus Indien und anderen Teilen der Welt in einem globalen BASF F&E-Verbund vereinen. Die großen globalen Forschungsplattformen der BASF – das sind ab Anfang 2015 Advanced Materials & Systems Research, Bioscience Research, und Process Research & Chemical Engineering – werden in Mumbai aktiv sein,“ sagt Harald Lauke, designierter President von Advanced Materials & Systems Research.

Der F&E-Campus wird im Jahr 2017 eröffnet und über Synthese-, Anwendungs-, Prozess- und Analyselabore verfügen. Neben den wissenschaftlichen Einrichtungen gehören zu dem 20 000 m2 großen Standort technische Einrichtungen, logistische Einheiten, ein vollausgestattetes Auditorium und eine Kantine sowie Erholungsbereiche für die Mitarbeiter.

Zweiter großer BASF-Forschungsstandort in Asien

Das neue Gebäude wird über besondere Merkmale verfügen, die den Energieverbrauch minimieren werden, darunter eine zweite Außenfassade, ein reflektierendes Dach, Wasserkühler für die Klimaanlage und Photovoltaik-Panels. Trinkwasser wird über Automaten mit Filtertechnologie zur Verfügung gestellt, was den Bedarf an Einweg-Flaschen auf null reduziert. Das Gebäude wird darüber hinaus natürliches Licht optimal ausnutzen, indem ein Atrium mit einem Glasdach das Tageslicht in den Gebäudekern lenkt.

„Neben dieser neuen und wichtigen Investition in den BASF Innovation Campus (Mumbai) schaffen wir in Asien-Pazifik ebenfalls spezialisierte Forschungseinrichtungen auf den Gebieten Elektronikmaterialien, Batteriematerialien, Katalyse, Bergbau, Wasseraufbereitung, Polymere und Materialien. Schritt für Schritt wird Asien-Pazifik so ein fester Bestandteil unserer globalen Innovationskraft“, sagt Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF und verantwortlich für die Region Asien-Pazifik.

Für 2020 plant BASF weltweit einen Umsatz von 30 Milliarden Euro mit Produkten, die seit 2011 auf den Markt eingeführt worden sind. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, bündelt das Unternehmen seine Kompetenzen in drei globalen Plattformen, darunter Advanced Materials & Systems Research mit Sitz in der Region Asien-Pazifik. Der Innovation Campus in Mumbai wird zu einem wichtigen Zentrum für das globale F&E-Netzwerk der BASF und, neben Shanghai, zum zweiten großen F&E-Standort der BASF in Asien-Pazifik.

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