RedGuard - Sensorkabel RedGuard mit erweitertem Temperaturbereich und reduzierter Ansprechzeit

01.04.2012

Sensortechnologie für anspruchsvolle Aufgaben

Überhitzung, Brände und Leckagen können zu großen Schäden führen. Je früher die Gefahr erkannt und lokalisiert werden kann, umso niedriger sind die Schäden für Mensch und Umwelt. Besonders in Anlagen mit erhöhter Gefährdung. Das Temperaturüberwachungssystem RedGuard bietet hierfür eine schnelle und präzise Lösung, auch in explosionsgefährdeten Bereichen.

Das integrierte Sensor- und Überwachungssystem besteht aus einer Sensorleitung mit bis zu 250 integrierten Sensoren in definierten Abständen sowie einer Auswerteeinheit. Die Kommunikation mit übergeordneten Leitsystemen übernehmen universelle Schnittstellen.



Temperaturereignisse schnell und präzise lokalisieren

Aufgrund der Gefahrenquellen, die sich stets durch einen Temperaturanstieg oder -abfall bemerkbar machen, eignet sich das Temperaturüberwachungssystem mit seinen Sensorabständen (2, 4, 7, 10 oder 20 m) besonders gut für die Temperaturbeobachtung auf längeren Strecken (Tunnels, Rohre, Schächte). Das System überwacht bis vier Temperaturgrenzwerte (min./max., Temperaturwerte und Temperaturgradienten). Beim Überschreiten von vorgegebenen Schwellwerten generiert das System einen Alarm.

Explosionsgeschützte Ausführung

Das Temperaturüberwachungssystem ist entsprechend der ATEX-Richtlinie 94/9/EG geprüft. Die speziell konfigurierte Temperatursensoreinheit CTU-2 entspricht der Kategorie II 2G bzw. II 2D und wird direkt im Ex-Bereich (Zone 1 und 21, 2 und 22) installiert. Sie besteht aus dem Anschluss- und Verbindungsmodul (CFM-2), der Sensorleitung (SD-2 oder HD-2) selbst sowie dem Abschlussmodul (CTM-2). Die Auswerteeinheit (SSP) befindet sich außerhalb des Ex-Bereichs und ist mit einem Strom- und Überspannungsschutz ausgestattet.

Erweiterte Mess- und Einsatztemperatur im Ex-Bereich

Abhängig vom Material des Außenmantels sind zwei Varianten des Sensorkabels verfügbar. Mit dem Außenmantel aus Polyurethan (SD-2) ist ein Mess- bzw. Einsatztemperaturbereich von -40 °C bis 85 °C verfügbar. Bei der neuen Version mit dem Außenmantel aus Fluorpolymer wurde der Arbeitsbereich von -55 °C bis 105 °C erweitert.

Die Vorteile der neuen Sensorleitung auf einen Blick:

  • Erweiterter Temperaturbereich im Ex-Bereich von -55°C bis 105°C
  • Erhöhtes Ansprechverhalten (geprüft nach EN 54-5, erfüllt alle Ansprechklassen)
  • Mechanisch stabil bis zu 140°C im Ex-Bereich
  • Erhöhte chemische Beständigkeit


URL: http://www.bartec.de/homepage/deu/20_produkte/210_tempueberwachung/s_20_210_10.shtml