Mit neuer Führungsspitze zum Global Player

30.11.2015

Marcus Eisenhuth (rechts im Bild) und Heiko Laubheimer wollen BARTEC gemeinsam noch schlagkräftiger und präsenter machen. Ein Global Player im Dienste des Kunden, zur Sicherheit von Mensch und Umwelt.

Es war der ideale Zeitpunkt für eine Übergabe: Nach dem zwölfjährigen Wirken und der Auszeichnung als „Entrepreneur Of The Year 2015“ übergab Dr. Ralf Köster die Führung der BARTEC Unternehmensgruppe an die neue Doppelspitze aus COO Marcus Eisenhuth und CFO Heiko Laubheimer. BARTEC INSIGHT befragte die beiden Co-CEOs zu ihren Plänen.

Herr Laubheimer, wie sieht Ihre gemein-same Vision für BARTEC aus?

Laubheimer: Wir wollen BARTEC zu einem „echten“ Global Player machen, das heißt: in jedem Markt und in jeder angebotenen Applikation Marktführer, zumindest aber Nummer zwei, zu werden. Unsere Mission besteht darin, alles zu tun, um Menschen, Umwelt und das Vermögen unserer Kunden zu schützen – vom einzelnen Mitarbeiter bis zum unmittelbaren Umfeld der jeweiligen Installation.

Was bedeutet das für die künftige strategische Ausrichtung, Herr Eisenhuth?

Eisenhuth: Unsere Kunden erwarten von uns weltweit einen gleich hohen Grad an Präsenz und produktseitiger Unterstützung. In diesem Rahmen werden wir weiter daran arbeiten, weltweit alle relevanten Zertifizierungen anzubieten und unsere Engineering-Dienstleistungen auszubauen.

Was ändert sich dadurch für Ihre Kunden?

Laubheimer: Unsere Kunden können weiterhin auf BARTEC als verlässlicher Partner in allen bisherigen Bereichen zählen. Darüber hinaus bekommen sie aber einen noch schnelleren Service und ein breiteres Produktspektrum.

Eisenhuth: Zudem soll der Einsatz unserer Produkte für unsere Kunden noch einfacher werden. Schon heute unterstützen wir in vielen Branchen den Übergang zu einer jüngeren und weniger erfahrenen Mitarbeitergeneration durch Systemleistungen wie Beratung oder Auslegung. Hierin liegt eine große Chance.

Welche konkreten Ziele setzten Sie sich für 2016?

Eisenhuth: In der Öl- und Gasbranche wollen wir den absehbaren Aufschwung vom ersten Moment an unterstützend mitgestalten und den Investitionsstau voll ausschöpfen. Bis dahin halten wir unsere Augen auch nach potenziellen Akquisekandidaten offen, mit denen wir unser Technikportfolio gezielt erweitern können. Parallel wollen wir in der Prozessindustrie weiter wachsen, insbesondere in neuen Regionen. Ein aktuelles Beispiel für den fokussierten Ausbau unserer globalen Präsenz bildet die neue Fertigung in Kasachstan, mit der wir unseren Local Content für die russische Wirtschaftszone erhöhen. 

Herr Laubheimer, Sie verantworten zusätzlich zu Ihrer Rolle als CFO nun auch den Vertrieb. Was stimmt Sie zuversichtlich, dass Sie Ihre Vision umsetzen können?

Laubheimer: Als CFO habe ich die Entwicklung der BARTEC Gruppe maßgeblich mitbegleitet. Ich kenne das Unternehmen sehr gut und weiß, wie wir schnell und einfach viel Energie für unsere neue Aufgabenstellung freisetzen können. Als Folge daraus gewinnen wir im Vertrieb Zeit, um die Kundenbedürfnisse noch eingehender verstehen und bedienen zu können.

Herr Eisenhuth, ergänzend zu Ihren Aufgaben als COO kümmern Sie sich um die Bereiche Kommunikation und Marketing und unterstützen aktiv den Vertrieb. Was stimmt Sie optimistisch?

Eisenhuth: Nach mittlerweile fünfzehn Monaten bei BARTEC weiß ich, dass wir auf ein Team mit exzellenten Mitarbeitern bauen können, welches das Unternehmen vom deutschen Mittelständler zu einem globalen Unternehmen geführt hat. Für mich steht es deshalb außer Frage, dass wir mit diesem Engagement und einer offenen Kommunikation auch den nächsten Schritt erfolgreich gemeinsam gehen werden.

Herr Laubheimer, was schätzen Sie an BARTEC?

Laubheimer: Den Entrepreneur-Geist im gesamten Unternehmen. Viele Mitarbeiter zeigen ein außergewöhnliches Commitment und stellen einen hohen Qualitäts-anspruch an ihre Arbeit. Darüber hinaus schätze ich die extreme Kundenausrichtung, die ich in dieser Intensität zuvor nur aus der Consumer-Branche kannte.

Und Sie, Herr Eisenhuth?

Eisenhuth: Auch mich begeistert das außerordentliche Engagement unserer Mitarbeiter und darüber hinaus die Innovationskraft  und technische Hochwertigkeit unserer Produkte. Ich freue mich darauf, im Schulterschluss mit Herrn Laubheimer die notwendigen Schritte einzuleiten, um BARTEC noch effektiver am Markt agieren zu lassen.