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Staubwächter Automatische Staub- und Filterüberwachung

Redakteur: Gabriele Ilg

Der Staubwächter Flow Switch 710 E von Mütec dient z.B. zur Detektion von Fehlfunktionen an Filtern, die durch Riss, Montagefehler o.Ä. auftreten.

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(Bild: Mütec)

Einsatzgebiete des Staubwächters sind metallische Rohrleitungen und Kanäle, die auf Staub überwacht werden sollen. Das Messprinzip beruht auf dem physikalischen Effekt der elektrischen Aufladung von Feststoffpartikeln (triboelektrisches Messprinzip).

Diese elektrische Aufladung der Partikel entsteht auf natürliche Weise, z.B. durch Reibung mit der Rohrwandung oder Bruch auf den Feststoff. Wenn die Partikel gegen den Sensorstab prallen oder an ihm vorbeifliegen, erfolgt ein Ladungstransfer auf den Stab und weiter an die Elektronik. Die Elektronik wandelt dies in ein Schaltsignal um. Dabei werden nur die bewegten Partikel erfasst. Anhaftende Feststoffe beeinträchtigen die Messung nicht.

Per Fernzugriff oder per Druckknopf direkt am System wird die automatische Kalibrierung im Gut-Zustand durchgeführt. Sowohl der Vor- als auch der Hauptalarm werden basierend auf diesem Wert vom System automatisch festgelegt und garantieren somit eine zuverlässige Detektion von Rissen bzw. Filterbrüchen. Die Zustandsanzeige erfolgt durch LED am Gehäusekopf.

Der Einbau erfolgt an metallischen Kanälen oder Rohrleitungen auf der Reinluftseite des Filters durch Aufschweißen einer Gewindemuffe und Einschrauben des Staubwächters.

Ein- und Auslaufstrecke sollten das Dreifache des Rohrdurchmessers betragen, die Sensorlänge 1/3 bis 2/3 des Rohrdurchmessers. Die maximal zulässige Prozesstemperatur beträgt 150 °C. Das Gerät wird im Aluminiumgehäuse geliefert und ist nach dem Einbau wartungsfrei, so Mütec 

Solids Dortmund: Halle 5, Stand K14

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