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Vernetzung der Systeme Automatische Prozesse in der Silo- und Fördertechnik

Redakteur: Gabriele Ilg

Auch in der Kunststoffindustrie werden die Produkte immer spezieller, was bedeutet, dass auch die Produktionsverfahren immer individueller werden. Dieser Herausforderung stellt sich Eichholz Silo- und Anlagenbau mit seinen Anlagen. Doch auch die Vielseitigkeit und Skalierbarkeit der Automatisierungstechnik muss diesen gestiegenen Anforderungen standhalten. Aus diesem Grund wurde die neue Steuerung Siltronic XL mit einem 12- bis 22-Zoll-Touch-Bildschirm entwickelt.

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Automatisierungskonzept: Steuerungstechnik rationell und individuell – angefangen von Steuerungen in konventioneller Technik bis hin zur voll automatisierten Siloanlage mit Visualisierungen und Anbindung an übergeordnete (Leit-) Systeme
Automatisierungskonzept: Steuerungstechnik rationell und individuell – angefangen von Steuerungen in konventioneller Technik bis hin zur voll automatisierten Siloanlage mit Visualisierungen und Anbindung an übergeordnete (Leit-) Systeme
(Bild: Eichholz)

Die Industrie ist im Wandel – nur wer es schafft, Maschinen und Anlagen effizient miteinander zu vernetzen, kann auf dem hart umkämpften Markt bestehen. Unternehmen müssen zielgerichtet vorgehen, um den individuellen Anfragen der Kunden weiterhin gerecht zu werden. Auch in der Kunststoffindustrie werden die Produkte immer spezieller, was bedeutet, dass auch die Produktionsverfahren immer individueller werden.

Ausgehend von einer Grundsoftware für die Automatisierung von Silo- und Fördertechnik bietet das offene System der neuen Steuerung Siltronic XL eine hohe Kompatibilität zu anderen Systemen. So sind Schnittstellen zu diversen Leit-, Automatisierungs- und Datenbanksystemen integriert oder integrierbar, die der nicht mehr wegzudenkenden Vernetzung der Systeme gerecht werden.

Weiterhin enthält die Steuerung die Möglichkeit, Füll- und Schichtprotokolle zu erstellen, aber auch Prozessdaten abzuspeichern, die aus der Büroebene dann vom Speicher der Steuerung jederzeit abgerufen werden können. Dabei werden individuelle Wünsche der Kunden berücksichtigt.

Neben der Möglichkeit zur Fernwartung, enthält das System ein E-Mail-Benachrichtigungssystem, diverse Trenddarstellungen sowie Serviceseiten für das schnelle Erkennen und Beheben von Fehlern im Prozess. Bei den Schnittstellen sind die Kopplungsmöglichkeiten zur Office-Ebene, zu Systemen wie Proleit, In Touch, Siemens PCS 7 bis hin zu SAP möglich.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Eine E-Mail kann beispielsweise in einstellbaren Abständen Informationen zum Produkt und zum Anlagenzustand an eine übergeordnete Stelle versenden.

„Die Anzahl der E-Mail-Adressen ist dabei frei wählbar“, verdeutlicht Josef Eichholz, Geschäftsführer von Eichholz Silo-und Anlagenbau. „Viele Parameter kann der Anwender selbst einstellen. Will ein Kunde seine Förderanlagen zu bestimmten Nachtstunden einschalten, ist das mithilfe der Steuerung kein Problem.“ Auch die Aktivierung strengerer Einschaltkriterien für die Befüllung großer Siloanlagen ist mit der Steuerung flexibel möglich.

Neben der Steuerung, die von der einfachen Schaltung bis zur komplexen CPU-gesteuerten Ablaufprogrammierung viele Facetten beinhaltet, konzipiert das Unternehmen individuelle Schüttgutanlagen für Unternehmen aus der Lebensmittel-, Chemie-, Kunststoff- und Automobilbranche. Außerdem zählen u.a. Silos, Schüttgutbehälter, Mischer, Förderanlagen sowie weitere Füllstandüberwachungen zum Portfolio. 

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