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Chlor Membran-Elektrolyse

Aus für Amalgam: Brinsa setzt auf Membrantechnologie zur Chlorproduktion

| Redakteur: Dominik Stephan

Die Zeit des Amalgamverfahrens läuft ab: Jetzt setzt auch Brinsa, Südamerikas Nummer Eins der Chlorchemie, auf Membran-Elektrolyse. Gute Gelegenheiten für europäische Anlagenbauer und japanische Technologieexperten, wie das Projekt nahe der kolumbianischen Hauptstadt Bogota zeigt.

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So soll die neue Membran-Elektrolyse-Anlage aussehen (3D-Modell).
So soll die neue Membran-Elektrolyse-Anlage aussehen (3D-Modell).
( Bild: CAC )

Bogota/Kolumbien – Das kolumbianische Unternehmen Brinsa in Cajicá nahe Bogota plant die Umrüstung seiner bestehenden Amalgamelektrolyse auf eine moderne, energieeffiziente und umweltfreundliche Membrantechnologie. Während die Membrantechnologie von Chlorine Engineers aus Japan geliefert wird, soll Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) Engineering, Beschaffung und Umsetzung der Ausbau- und Austauscharbeiten vornehmen.

“Mit der Vertragsunterzeichnung konnten wir erstmalig einen Auftrag in diesem Marktsegment in Südamerika verbuchen”, erklärte CAC-Geschäftsführer Jörg Engelmann. “Ein Markt, wo unser Tochterunternehmen Hugo Petersen mit seinen Kompetenzen im Technologiebereich Schwefelsäure seit langem erfolgreich agiert und wo wir uns zukünftig weitere Geschäftserfolge versprechen.“

Brinsa ist südamerikanischer Marktführer für die Herstellung von Natronlauge, Chlor, Salzsäure, Haushaltsreiniger, Speisesalz sowie Salz für Industrieanwendungen und wird mit der Realisierung des Projektes seine Position am Markt weiter ausbauen.

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