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Pumpen und Armaturen Auftragseingang bei KSB im ersten Halbjahr 2018 gestiegen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Auftragseingang und Umsatz im KSB Konzern haben sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres währungsbereinigt um 6,3 % und 1,1 % erhöht. Wesentliche Treiber im Auftragseingang waren Kundenbestellungen aus Industrie, Bergbau und Bauwirtschaft.

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Blick auf das KSB-Verwaltungsgebäude in Frankenthal
Blick auf das KSB-Verwaltungsgebäude in Frankenthal
(Bild: KSB)

Frankenthal – Auf die faktischen Auftragseingangs- und Umsatzwerte wirkten sich die im ersten Halbjahr veränderten Währungsparitäten vermindernd aus. Bei Währungseffekten in Höhe von 61,9 Millionen Euro erzielte KSB einen Auftragseingang von 1.194,6 Millionen Euro, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahrszeitraum einen Zuwachs von 1,1 % bedeutet. Zugleich ist der Auftragsbestand um 9,6 % auf 1.413 Millionen Euro gestiegen. Dies entspricht einer Auftragsreichweite von ungefähr acht Monaten. Unverändert erwartet KSB eine spürbare Verbesserung des Auftrags-eingangs im Gesamtjahr 2018, vor allem wegen einer Belebung des Geschäfts mit Standardprodukten, Serviceleistungen und Ersatzteilen.

Der konsolidierte Umsatz belief sich wegen der Währungseinflüsse in Höhe von 51,0 Millionen Euro auf 1.054,5 Millionen Euro (- 3,6 %). Dennoch geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 von einer moderaten Steigerung der Umsatzerlöse aus. Neben der Vorsorge für ein Altprojekt in Großbritannien in Höhe von 25 Millionen Euro, über die KSB schon im Mai berichtete, ist der währungsbedingte Umsatzrückgang ursächlich für ein auf 21,4 Millionen Euro reduziertes Ebit (Halbjahr 2017: 57,1 Millionen Euro). Daraus resultiert ein Rückgang des Ergebnisses vor Ertragsteuern (EBT) von 52,5 Millionen Euro auf 16,7 Millionen Euro. Basierend auf diesen Ergebnisgrößen rechnet KSB für das Gesamtjahr 2018 mit einem Ebit, das erheblich unter dem des Vorjahrs liegen wird.

Der KSB Konzern, der 2018 unter einer komplett neuen Führung steht, verstärkt aktuell seine Aktivitäten im Servicemarkt, in dem das Unternehmen die größten Wachstums- und Renditechancen sieht. Zur Nutzung dieser Vertriebspotenziale führte KSB im Mai dieses Jahres eine eigene Marke („KSB Supreme Serv“) für Service und Ersatzteile ein. Der Auf- und Ausbau des Servicegeschäfts erfolgt weltweit mit neuen Stützpunkten, einem eigenständigen Vertrieb, Service-Akademien und der Einführung eines neuen Logistikkonzepts.

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