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Polypropylen-Anlage Auftrag für ThyssenKrupp aus Russland

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Wie jetzt bekannt wurde, hat der Anlagenbau bei ThyssenKrupp im Mai dieses Jahres aus Russland einen Auftrag zum Front-End-Engineering und Design (FEED) einer einsträngigen Polypropylen-Anlage erhalten. Auftraggeber ist ZapSibNeftekhim, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des größten russischen Gasverarbeitungs- und Petrochemiekonzerns Sibur.

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Die ganze Bandbreite des Spezial- und Großanlagenbaus: Das ist die Stärke der Business Area Plant Technology von ThyssenKrupp.
Die ganze Bandbreite des Spezial- und Großanlagenbaus: Das ist die Stärke der Business Area Plant Technology von ThyssenKrupp.
(Bild: ThyssenKrupp)

Dortmund, Tobolsk/Russland – Die Anlage, ausgelegt auf eine Kapazität von 500 000 Jahrestonnen, soll in Tobolsk, im Gebiet Tjumen, in Westsibirien entstehen. Die lokale Gesellschaft OOO Uhde übernimmt bei der Realsierung des Auftrags das Behörden-Engineering.

Die Polypropylen-Anlage basiert auf dem Spheripol-Verfahren von LyondellBasell. Hierbei handelt es sich um die am weitesten verbreitete Technologie zur Produktion von Polypropylen. Die Anlage in Tobolsk wird eine große Bandbreite von Polypropylen-Marken produzieren, die zum Beispiel in Textilien, Verpackungen, Automobilteilen und Konsumgütern zum Einsatz kommen.

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