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Prozessautomatisierung Auf zu neuen Ufern der Prozessautomatisierung

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Festo setzt auf Zukunftstechnologien und will in den kommenden Jahren stärker im Bereich Komplettlösungen für die Prozessautomatisierung Fuß fassen. Auf der 1. Internationalen Pressekonferenz für Prozessautomatisierung erklärt das Unternehmen warum der Slogan "We are the engineers of productivity" zutrifft und wie die ehemalige "Piff-Paff-Company" die Metamorphose zur "factory of the future" vorantreiben will.

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Im Schwabenland will Festo Zukunftstechnologie entwickeln. Die Rasenmähroboter vor der Unternehmenszentrale in Esslingen sind zwar keine Zukunftstechnologie, aber allemal ein Hingucker und vollautomatisiert.
Im Schwabenland will Festo Zukunftstechnologie entwickeln. Die Rasenmähroboter vor der Unternehmenszentrale in Esslingen sind zwar keine Zukunftstechnologie, aber allemal ein Hingucker und vollautomatisiert.
(Bild: Ernhofer/PROCESS)

Würzburg – "Global Player und unabhängiges Familienunternehmen" – bezeichnet sich Festo selbst – am Headquarter in Esslingen angekommen legen moderne Gebäude mit Sonnensegeln bespannt, Solaranlagen auf den Dächern und Rasenmäh-Roboter auf den akurat gestutzten Rasenflächen die Vermutung nahe, dass die Sternenflotte, oder aber mindestens ein Internetgigant in der schwäbischen Provinz sitzt.

Keine Raumschiffe, aber einige neue Techologien, die sich in jedem Science-Fiction-Film Anfang des Jahrtausends eine Hauptrolle verdient hätten wurden im Schwabenland entwickelt. Smart Bird, das flugfähige Leichtbau-Modell einer Silbermöwe (siehe Bildergalerie), ist nur eines der Beispiele aus dem Bionic Learning Network von Festo.

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Nicht nur die Natur inspiriert die Ingenieure. In der Welt der Produktion zeichnen sich grundlegende Veränderungen ab, die unter dem Stichwort "Industrie 4.0" diskutiert werden und einen Wandel der Produktlandschaft dringend notwendig machen. Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien sollen künftig mit klassischen industriellen Prozessen verschmelzen – Eine Herkulesaufgabe für Entwickler.

Entwicklung zum Hochtechnologiestandort

Das schwäbische Unternehmen will seine Prozesse im Innovationsmanagement nachhaltig ausrichten. "Wir haben eine einzigartige Innvestitionskultur bei Festo. Unsere F+E ist mit den Trendsettern in unseren Branchen eng verzahnt. Auch mit unserem Bionic Learning Network und unseren Future Concepts schauen wir weit in die Zukunft, um neue Trends in der Branche zu setzen und uns von der Natur hinsichtlich energiesparender Bewegungskonzepte, Leichtbau und Ressourcenschonung inspirieren zu lassen", berichtet Vorstandsvorsitzender Dr. Eberhard Veit.

Von 2,24 Milliarden Euro, dem Gesamtumsatz im Jahr 2012, investierte das Unternehmen 7 % in Forschung und Entwicklung. Der Stammsitz in Esslingen soll zu einem Hochtechnologiestandort ausgebaut werden. Bis Ende 2014 soll das Automation Center für den Vertrieb Deutschland entstehen. Ebenfalls bis Ende nächsten Jahres plant das Unternehmen die Inbetriebnahme einer Technologiefabrik in Scharnhausen nahe dem Headquarter.

Auch die Saarländischen Standorte wie Rohrbach sollen ausgebaut werden um mehr produzieren und distribuieren zu können. Ebenfalls in Rohrbach will Festo ein Hochtechnologiezentrum für Polymerwerkstoffe bauen, das Ende 2014 den Betrieb aufnehmen soll.

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