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Neue Generation an Steuerungsmodulen für Dosierwaagen Auf dem Weg zum Smart Device

Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Ein neuer Controller stellt alle notwendigen Rechenoperationen sicher, damit die Dosierwaage einwandfrei funktionieren kann. Damit ist eine Echtzeit-Datenanalyse, die Aktivitätskontrolle des Gerätes, Diagnosen und Predictive Maintenance möglich.

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Das neue Steuer- und Leistungsmodul Congrav CM-E 3.0 wird direkt an der Dosierwaage montiert, Congrav CB-E 3.0 kommt hingegen in den Schaltschrank.
Das neue Steuer- und Leistungsmodul Congrav CM-E 3.0 wird direkt an der Dosierwaage montiert, Congrav CB-E 3.0 kommt hingegen in den Schaltschrank.
(Bild: Brabender)

Mit den neuen Steuerungsmodulen Congrav CM-E 3.0 und Congrav CB-E 3.0 legt Brabender Technologie ein Fundament für die Zukunft, in der das Internet of Things (IoT) mit Predictive Maintenance und Überwachung der Geräte eine Rolle spielen wird. „Die Leistung der Prozessoren und der Speicher des neuen Controllers wurde nicht für heute, sondern für die Zukunft entwickelt“, schildert Jörg Pawlik, Leiter Entwicklung Elektronik bei Brabender Technologie, das Ziel des Relaunches.

Für Industrieumgebungen geeignet

Der neue Controller ist mit mehreren hochentwickelten Advanced RISC-Prozessoren ausgestattet. Sie bilden die Basis einer energieeffizienten Hochleistungsplattform und stellen alle notwendigen Rechenoperationen sicher, damit die Dosierwaage einwandfrei funktionieren kann. Somit sind sie für anspruchsvolle industrielle Umgebungsbedingungen geeignet. Zwei Hauptprozessoren (CPUs) mit fünf Kernen sorgen bei der Kommunikation, den Berechnungen und der Verteilung auf dem Gerät dafür, Abläufe noch effizienter und leistungsfähiger zu gestalten.

Mit jeweils sechs Digitalein- und -ausgängen können mehr Funktionen belegt werden als bei der vorangegangenen Generation von Steuerungsmodulen. Die Eingänge dienen zum Beispiel der Start-/Stopp-Funktion oder der Verriegelung, die Ausgänge dem Betrieb, dem Befüllen, wie etwa über den Schieber über dem Dosiergerät, oder der Störungsanzeige.

Die neue Steuerung stellt verschiedene Schnittstellen mit moderner Ethernet-Technologie bereit. Eine weitere neue Schnittstelle mit dem Netzwerkprotokoll TCP (Transmission Control Protocol) ermöglicht eine Verbindung zwischen zwei Endpunkten einer Netzverbindung, den sogenannten Sockets. Über diese Verbindung kann der Controller in beide Richtungen Daten mit anderen Rechnern austauschen.

„Wir bieten den neuen Controller mit einer Web-Oberfläche an“, so Jörg Pawlik. Eine Webschnittstelle sorgt für die Anbindung an das Internet und die Cloud. „Auf Kundenwunsch und nach Freigabe durch den Kunden können über das Internet oder eine kundenseitige Cloud Daten in Echtzeit analysiert werden. Damit schaffen wir die Voraussetzung für die Integration in das Internet of Things und die Industrie 4.0 und schlagen die Brücke, die den Weg in die Zukunft ebnet.“

Im neuen Controller Congrav CB-E ist eine ‚Real Time Clock‘ integriert, die auch dann läuft, wenn der Controller ausgeschaltet ist. Sie gibt präzise Auskunft über die Aktivität des Gerätes und ermöglicht Diagnosen genauso wie eine vorausschauende Wartung. Gleich vier Ethernet-Schnittstellen bieten zusätzlichen Platz für IoT-Aufgaben, Host-Schnittstellen, Diagnose, Maintenance oder die Bedieneinheit. Mit bis zu 63 Modulen zur Ansteuerung externer Erweiterungen werden die Möglichkeiten um ein Vielfaches erhöht.. Die neue Controllergeneration lässt sich über die Bedieneinheiten Congrav OP1-S (für ein Dosiergerät), Congrav OP6-E (maximal sechs Dosiergeräte) oder Congrav OP16-E (maximal 16 Dosiergeräte) steuern.

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