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DBU-Projekt Arsen umweltfreundlicher aus Trinkwasser filtern

Redakteur: Gabriele Ilg

Mit Granulaten kann Arsen aus Trinkwasser entfernt werden. Ein Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ermöglicht jetzt die Wiederaufbereitung dieser sonst als Sondermüll zu entsorgenden Granulate.

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Mit diesen Granulaten wird Arsen aus Trinkwasser entfernt.
Mit diesen Granulaten wird Arsen aus Trinkwasser entfernt.
(Bild: GEH Wasserchemie)

Osnabrück, Berlin – Grundwasser enthält Arsen in gesundheitsgefährdenden Mengen. „Um dieses Wasser als Trinkwasser nutzen zu können, muss es aufbereitet werden. Dazu benutzt man häufig spezielle Granulate, die das Arsen binden. Wenn das Material erschöpft ist, muss es als Sondermüll entsorgt werden, damit die giftigen Stoffe nicht erneut in die Umwelt gelangen“, erklärt Franz-Peter Heidenreich, Referent für Kreislaufführung und Bautechnik bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Dem Osnabrücker Unternehmen GEH Wasserchemie ist es in einem Projekt mit der TU Berlin im Labormaßstab gelungen, das mit Arsen belastete Granulat aus der Trinkwasserreinigung wiederaufzubereiten.

Die DBU förderte das Projekt fachlich und finanziell mit 115 000 Euro. Das Projekt hatte zum Ziel, das verwendete Granulat mit einer neuen Methode zu einem Mehrwegprodukt zu entwickeln und so die Umwelt zu entlasten.

Die Machbarkeit des Verfahrens wurde im Labor und unter Betriebsbedingungen, d.h. mit echten Rückständen aus Wasserwerken, getestet. „Eine komplette Kreislaufführung des Granulates ist leider nicht gelungen. Allerdings konnten wir das Material so weit ertüchtigen, dass es deutlich länger verwendet werden kann“, fasst Projektleiter Dr. Carsten Bahr (GEH) die Ergebnisse des Projektes zusammen. 

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