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Top 10 Abnehmerländer Industriearmaturen Armaturen-Export sichert Erfolg

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Während das Inlandsgeschäft mit Armaturen schleppend verläuft, entwickelt sich der Export prächtig. Dabei verschiebt sich das Auslandsgeschäft von den BRIC-Märkten auf andere Länder.

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Die deutsche Industriearmaturenbranche ist weiterhin auf der Erfolgsspur. Das starke Auslandsgeschäft sichert die guten Zahlen.
Die deutsche Industriearmaturenbranche ist weiterhin auf der Erfolgsspur. Das starke Auslandsgeschäft sichert die guten Zahlen.
(Bild: KSB / VDMA)

Frankfurt – Die deutschen Hersteller von Industriearmaturen steigerten ihren Umsatz im Jahr 2013 um mehr als 3 %. Sie profitierten dabei von ihrer traditionell starken Exportorientierung. Der Umsatz legte im Ausland um knapp 8 % zu. Die stabilisierte Situation im Euroraum konnte sich allerdings im Europageschäft noch nicht durchsetzen, der Umsatz verlor hier um 2 % und der Auftragseingang schloss auf Vorjahresniveau. Der Inlandsumsatz der Branche zeichnete sich bereits Mitte des Jahres leicht rückläufig ab und konnte im Jahresverlauf nicht aufholen. Das verhaltene Chemiegeschäft und die tiefgreifenden Veränderungen, die auf die Unternehmen in der Energie- und Wasserwirtschaft zukommen, sorgten in Deutschland für erschwerte ökonomische Rahmenbedingungen. Der Umsatz im Inland war mit 1,5 % rückläufig.

Sicherheitsarmaturen besonders gefragt

Den deutlichsten Umsatzuzuwachs erreichten die Hersteller von Sicherheits- und Überwachungsarmaturen mit 5 %. Bei Absperrarmaturen konnten die Branche um 4 % zulegen und auch der Bereich der Regelarmaturen verbuchte zum Jahresende ein Plus, wenn auch nur 1 %.

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Entscheidende Wachstumsimpulse aus China

Die deutschen Industriearmaturenhersteller sind weltweit der viertgrößte Exporteur. Dabei ist es keine große Überraschung, dass auch 2013 der wichtigste Exportmarkt für die deutschen Hersteller die Volksrepublik China war. Der Export summierte sich auf 509 Millionen Euro und legte damit um 20 % zu. Die weitreichenden Reformen im Land konnten dem Wirtschaftswachstum ein solideres Fundament geben. Positive Impulse kamen insbesondere aus der Chemie- und Energiebranche. Der chinesische Staat investiert weiterhin massiv in den Ausbau und die Erzeugung von Atomstrom. Auch der noch junge Trend zu mehr Qualität unter Erhöhung der Effizienz bestimmt die Nachfrage nach hochwertigen Maschinen und Komponenten aus Deutschland.

USA und Russland mit Einbußen

Der US-Markt nahm mit 7,5 % ein ansehnliches Stück des 3,5 Milliarden Euro großen Exportkuchens auf und festigte damit seine Position auf Platz zwei der Abnehmerländer. Insgesamt musste der Export der deutschen Industriearmaturenbranche in die USA aber Einbußen in Höhe von 9 % hinnehmen. Zwar hatte sich die konjunkturelle Stimmung in den Vereinigten Staaten im Laufe des vergangenen Jahres aufgehellt, spurlos konnten die Einschnitte der Staatsausgaben und der Anstieg der Steuerlast zu Beginn 2013 aber nicht an der Wirtschaftsleistung vorbeigehen.

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