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Rohre, Schläuche, Fittings Armaturen beim Fronteinsatz

Redakteur: Redaktion PROCESS

Produktionsverfahren in Chemieanlagen stellen die Regelungstechnik immer wieder vor außergewöhnliche Aufgaben, die nicht mit üblichen, standardmäßigen Regelarmaturen gelöst werden können.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Produktionsverfahren in Chemieanlagen stellen die Regelungstechnik immer wieder vor außergewöhnliche Aufgaben, die nicht mit üblichen, standardmäßigen Regelarmaturen gelöst werden können.

Die Firma Arca Regler, Tönisvorst, hat für ein Chemieunternehmen in Pakistan, im Nordwesten von Islamabad, Regelarmaturen geliefert, die durch konstruktive Anpassung, besondere Fertigungstechnik und Qualitätskontrolle erhöhten Anforderungen genügen. Produziert wird Formaldehyd, eine Art von Klebstoff, für die Chipindustrie. Bei den Ventilen handelt es sich um die Ecotrol-Regelventile nach ANSI Klasse 150 und 300 RF. Da die Ventile teilweise auch im Freiluftbetrieb eingesetzt werden, waren bei der Auswahl der Armaturen unter anderem die Temperaturbedingungen vor Ort zu beachten. Ein Teil der Ventile wird für den Durchfluss von Harnsäure (UREA) und Methanol verwendet. Im Umgang mit UREA sind spezielle Werkstoffe notwendig, die beständig gegen die extrem korrosive und erosive Beanspruchung sind. Die ungewöhnlichen Eigenschaften dieser hochlegierten Sonderstähle dürfen nicht durch die Bearbeitungsvorgänge - Schweißen oder Zerspanen - beeinträchtigt werden. Die Armaturen wurden anschließend komplett mit allen Zubehörteilen und den erforderlichen Tests und Genehmigungen gemäß DIN 3230 ausgeliefert.

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